MotoGP-Pilot Marquez darf nach Armbruch in Jerez starten

MotoGP-Weltmeister Marc Marquez hofft nur wenige Tage nach einem Oberarmbruch und einer Operation auf einen Start im Motorrad-Grand-Prix von Andalusien in Jerez. Der Spanier, der vergangenen Sonntag beim Saisonauftakt auf dieser Rennstrecke schwer gestürzt war, erhielt am Donnerstag von den Rennärzten grünes Licht und soll nach einem Test am Samstag entscheiden, ob ein Rennen möglich ist.

Der sechsfache MotoGP-Champion war am Donnerstag in Jerez eingetroffen, die Crew seines Bruders und Teamkollegen Alex hatte innerhalb einer Stunde die Box eingerichtet. Am Nachmittag kam nach der Untersuchung durch das Medizin-Team der MotoGP die positive Nachricht für Marc Marquez: “Fit to race.”

Das so rasch mögliche Comback kam auch für das Honda-Werksteam des 27-Jährigen überraschend. “Hondas klare Position war zunächst, dieses Rennen auszulassen und es in Brno zu versuchen”, erklärte Team-Manager Alberto Puig in einer Stellungnahme. Marquez war erst am Dienstag in Barcelona eine Titanplatte im rechten Arm eingesetzt worden, um den Knochen zu stabilisieren.

Nach den Informationen durch die Ärzte sei man aber zu einer Übereinkunft gekommen, sagte Puig. “Er wird es am Samstag versuchen und abhängig davon, wie er sich dann fühlt, wird er am Sonntag starten. Aber wir wollen, dass er am Samstag testet, ob er wirklich eine Renndistanz durchhält.” Die Dinge hätten sich seit Sonntag so rasant entwickelt, betonte der Ex-Rennfahrer. “Wir sind ehrlich überrascht.”

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