MotoGP plant Neustart mit zwei Juli-Rennen in Jerez

Nach der langen Corona-Pause plant die Motorrad-Straßen-WM einen Neustart mit zwei Juli-Rennen in Jerez in Südspanien. Am 19. Juli soll dort – vorbehaltlich der behördlichen Zustimmungen – der Grand Prix von Spanien und am 26. Juli der Große Preis von Andalusien über die Bühne gehen. Das gab die MotoGP am Donnerstag nach einer Vereinbarung mit der Regionalregierung bekannt.

Voraussichtlich werden die beiden Rennen in Spanien hinter verschlossenen Türen und ohne Zuschauer über die Bühne gehen. Laut Carmelo Ezpeleta, dem CEO des Rechteinhabers Dorna, sind höchstens 1.600 Personen für die Austragung von Motorrad-WM-Läufen notwendig.

Der aktuelle Vorschlag soll nun der spanischen Regierung vorgelegt werden. Spanien gehört zwar zu den von der Coronavirus-Pandemie am heftigsten betroffenen europäischen Ländern, befindet sich derzeit aber ebenfalls bereits in der Lockerungsphase vom landesweiten Shutdown. Nach der MotoGP soll am 2. August in Andalusien auch ein Lauf der Superbike-WM stattfinden.

Beim WM-Auftakt am 8. März in Katar hatten lediglich die Rennen der beiden kleineren Klassen Moto2 und Moto3 stattgefunden, weil die MotoGP bereits von Reiserestriktionen betroffen gewesen war. Die folgenden Rennen waren nicht mehr ausgetragen worden.

Weil der auf Spanien folgende GP von Tschechien in Brno (9. August) wackelt, wäre Österreich die logische nächste WM-Station. Wie in der Formel 1 geplant ist es vorstellbar, dass damit auf dem Red Bull Ring in Spielberg sowohl am 9. als auch am 16. (Originaltermin) August gefahren wird und damit auch in der MotoGP zwei WM-Veranstaltungen in Folge in Österreich stattfinden.

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