Motorsägen-Opfer: „Wie im Krimi!“

56-Jährige aus Buchkirchen liegt im UKH Salzburg bereits auf Normalstation

Hospital through the eyes of patient
Hospital through the eyes of patient © Sudok1-stock.adobe.com

SALZBURG/BUCHKIRCHEN — „Es war wie im Krimi“ — So schildert jene 56-Jährige aus Buchkirchen bei Wels im ORF, der Chirurgen am UKH Salzburg ihren vor einer Woche beim Schneiden von Ästen mit einer Motorsäge abgetrennten linken Arm wieder angenäht haben. „Die Patientin ist stabil und befindet sich mittlerweile auf der Normalstation“, so Nicole Kasinger-Gachowetz von der AUVA-Landesstelle zum VOLKSBLATT. Die Ärzte sind mit dem Verlauf der Heilung zufrieden, endgültige Entwarnung hinsichtlich einer möglichen Abstoßungsreaktion können sie aber frühestens in der kommenden Woche geben. Ihren Arm kann die Frau bereits wieder heben. „Jetzt arbeite ich an der Streckung“, sagt die Oberösterreicherin.

An den Unfall kann sie sich noch genau erinnern: Zuerst habe es gespießt, dann sei es plötzlich ganz leicht gegangen, erzählt sie und dann habe sie ihren Arm am Boden liegen gesehen — „wie im Krimi“! Wie berichtet hatten zwei Frauen auf der benachbarten Pferdekoppel der 56-Jährigen Erste Hilfe geleistet. Der Schnitt sei zum Glück relativ glatt gewesen, so die Ärzte, die den Arm in einer siebenstündigen OP annähen konnten.