Mühlviertler stach Bruder nieder: Anklage

48-Jährigem wird Mordversuch vorgeworfen

Polizei

Blutig endete am 23. Dezember 2020 ein Bruder-Zwist in Kirchschlag (Bez. Urfahr-Umgebung).

Ein 48-Jähriger hatte einen Tag vor dem Heiligen Abend mit einem Messer auf seinem Bruder (50) eingestochen, weil dieser ihm das Wohnrecht im gemeinsam geerbten Bauernhof aufgekündigt hatte.

Dem Mühlviertler hätte die Delogierung gedroht. Der Schwerverletzte wurde ins Spital eingeliefert, die Polizei konnte den jüngere Bruder wenig später in der Nähe des Tatortes festnehmen.

Die Staatsanwaltschaft Linz hat jetzt gegen den 48-Jährigen, der zum Zeitpunkt der Tat zurechnungsfähig war, Anklage wegen Mordversuchts eingebracht.

„Der Mann war am Anfang geständig, änderte aber dann seine Verantwortung in Richtung Körperverletzung“, erläutert Pressesprecherin Ulrike Breiteneder im Gespräch mit dem VOLKSBLATT. Einen Prozesstermin gibt es noch nicht, dem Mühlviertler drohen im Falle einer Verurteilung bis zu 20 Jahre Haft.

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