Museumsdirektor gesucht

OÖ. Landesmuseum sucht seit heute offiziell neue Leitung

Das Schlossmuseum ist eines der Häuser, für die der künftige wissenschaftliche Leiter die Verantwortung übernimmt.
Das Schlossmuseum ist eines der Häuser, für die der künftige wissenschaftliche Leiter die Verantwortung übernimmt. © Oberösterreich Tourismus GmbH/Robert Josipovic

Ab heute läuft die Ausschreibung für den Direktorenposten im OÖ. Landesmuseum. Nach der Auflösung des Vertrages von Direktorin Gerda Ridler mit Ende 2017 hatte der Kunsthistoriker Bernhard Prokisch interimistisch als wissenschaftlicher Direktor das Haus übernommen. Nun wird nach einem neuem Leiter gesucht, der so bald wie möglich seine Aufgaben übernehmen soll, wie es aus dem Büro von Landeshauptmann Thomas Stelzer heißt. Es bleibe auch künftig dabei, dass es einen wissenschaftlichen und einen kaufmännischen Direktor gibt und die Bereiche nicht wieder in einer Hand vereint werden.

Nichtsdestotrotz trägt der neue wissenschaftliche Leiter auch „kaufmännische Mitverantwortung“, wie es in der Stellenausschreibung heißt. Weiters ist er für „die gesamte strategische Planung und operative Umsetzung sämtlicher wissenschaftlicher, inhaltlicher Maßnahmen inklusive Sammlungskonzeption und Ausstellungs- und Vermittlungsplan verantwortlich.“ Die Funktion ist auf die Dauer von fünf Jahren befristet, das gilt auch für allfällige Weiterbestellungen. Die Bewerbungsfrist endet am 6. Mai 2019. Landeshauptmann Thomas Stelzer hat bereits zahlreiche Gespräche im In- und Ausland geführt, um sich einen Überblick über mögliche Kandidaten zu verschaffen und auf die Ausschreibung aufmerksam zu machen.

Das OÖ. Landesmuseum gilt als eines der größten Universalmuseen Österreichs. Es umfasst neben den Hauptstandorten Schlossmuseum, Landesgalerie und Biologiezentrum in Linz auch diverse Außenstellen im ganzen Land und verzeichnet insgesamt etwa 160.000 Besucher im Jahr. Die Belegschaft umfasst rund 160 Mitarbeiter. Bespielt wird eine Fläche von 10.000 Quadratmeter, die Anzahl der hauseigenen Exponate liegt bei rund 19 Millionen. Das Gesamtbudget beläuft sich auf etwa 5,3 Millionen Euro pro Jahr.

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