Mutiger Mühlviertler stoppte Innviertler Geisterfahrer auf A7

Ein mutiger Mühlviertler hat Montagabend einen Geisterfahrer nach acht Kilometern auf der Mühlkreisautobahn (A7) gestoppt.

Der 88-jährige Innviertler wollte aus dem Bezirk Freistadt nach Engelhartszell (Bezirk Schärding) heimfahren und geriet um 21.05 Uhr auf die A7, Richtungsfahrbahn Linz. Allerdings lenkte er seinen Pkw in die falsche Richtung nach Prag, berichtete die oö. Polizei am Dienstag.

Ein 39-jähriger aus Gutau (Bezirk Freistadt), der auf der richtigen Fahrbahn gen Prag fuhr, sah den Geisterfahrer und verständigte sofort die Polizei. Er versuchte auch den Innviertler auf seinen Fehler aufmerksam zu machen.

Als der 88-Jährige jedoch nicht auf seine Zeichen reagierte, fuhr der Mühlviertler bis zum Südportal des Götschkatunnels, ließ sein Auto am linken Straßenrand stehen und sprang über die Mittelleitwand.

Gemeinsam mit anderen Verkehrsteilnehmern bewegte er den Geisterfahrer zum Anhalten.

Ein Alko-Test bei dem Engelhartszeller verlief negativ. Er wurde mitsamt Wagen von der Autobahn gebracht. Weil nicht viel Verkehr war, passierte während seiner acht Kilometer langen Geisterfahrt kein Unfall. Der Mann wird angezeigt.

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