Nach 25 Jahren noch nicht müde: FH Oberösterreich hat noch viel vor

45 zusätzliche Studienplätze ab kommendem Jahr für Fachhochschule

Stolz auf 25 Jahre FH OÖ (v. l.): LR Achleitner, LH Stelzer und FH-Geschäftsführer Reisinger
Stolz auf 25 Jahre FH OÖ (v. l.): LR Achleitner, LH Stelzer und FH-Geschäftsführer Reisinger © Land OÖ/Stinglmayr

Ihre Absolventen schrieben Erfolgsgeschichte: Die Fitness-App Runtasic, Österreichs erste 24-h-Pizzeria „Bistrobox“ oder das Haustiertracking-Halsband „tractive“ wurden allesamt von Studenten der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) gegründet.

Mehr als 19.000 Absolventen zählt die FH mittlerweile, aktuell studieren 5700 Personen an den vier Standorten Hagenberg, Linz, Steyr und Wels.

Fachkräfte für OÖ

„Der Schlüssel zum Erfolg der FH OÖ liegt in der praxisorientierten Hochschulausbildung. Hier wurde erstmals eine tertiäre Bildungseinrichtung eng mit Unternehmen und Institutionen verbunden. Damit hat Oberösterreich bei den Fachhochschulen österreichweit eine Vorreiterrolle eingenommen“, streicht Landeshauptmann Thomas Stelzer hervor. Ab kommenden Jahr wird die Zahl der Studienplätze noch einmal aufgestockt.

Jeweils 15 neue Studienplätze kommen für Hardware-Software-Design in Hagenberg, Leichtbau und Composite-Werkstoffe sowie Automatisierungstechnik (beide Wels) hinzu. „Mit den zusätzlichen Studienplätzen und den Schwerpunkten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wird an der FH OÖ auf den Bedarf an entsprechenden Fachkräften reagiert“, so Landesrat Markus Achleitner.

Die zusätzlichen Studienplätze sind nicht die einzige Neuerung: Am Campus Steyr etwa wird Mitte Oktober 2019

das neue Gebäude FH III mit rund 4500 Quadratmeter Nettonutzfläche eröffnet. „Auch der Welser Campus der Fachhochschule Oberösterreich wird ausgebaut. Knapp 19 Millionen Euro werden in den Neubau eines Labors und in den neuen Sitz

des Managements aller Fachhochschulen investiert“, blickt LR Achleitner in die Zukunft. Schauen will man bei der Fachhochschule auch, dass jedem Interessierten ein Studium offen steht. „Wir überführen die Akademie für Weiterbildung in das Competence Center for Lifelong Learning“, so FH-GEschäftsführer Gerald Reisinger. Dieses Center wird neue Weiterbildungsangebote in Spezialthemen und Flexibilisierung bieten und sich intensiv mit dem unterschiedlichen Bildungsbedarf auseinandersetzen.

„Das Ergebnis werden maßgeschneiderte und zielgruppenspezifische Bildungsangebote für Studierende wie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Wichtig ist uns, die Zugangsqualifikation für heterogene Bewerbergruppen zu harmonisieren“, so Reisinger.

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