Nach 45 Spielen kommen nun „180 Minuten, die alles bedeuten können“

Nach Befreiungsschlag warten auf den LASK noch Salzburg und Rapid

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Von Platz zwei bis fünf ist für den derzeit auf Rang vier liegenden LASK in der Fußball-Bundesliga noch alles möglich. „Die Perspektive ist spannend“, weiß Trainer Dominik Thalhammer.

Das Restprogramm der Athletiker hat es mit Serienmeister Salzburg am Sonntag (17 Uhr) und sechs Tage später auswärts gegen den Tabellenzweiten Rapid aber in sich: „Wir haben 45 Spiele in den Beinen in dieser Saison und jetzt 180 Minuten, die für uns alles bedeuten können, wo wir noch einmal alles herausholen wollen“, so Thalhammer.

Das Duell mit Salzburg am Sonntag bezeichnete er als „richtungsweisend“. Zuversichtlich stimmte ihn dabei vor allem die Leistung am Mittwoch beim 4:0 in Wolfsberg. „Ein Befreiungsschlag nach einer äußerst schwierigen Phase“, so Thalhammer.

Er hatte das Spiel nach seiner gelb-roten Karte nach dem 3:3 gegen Tirol von der Tribüne und unter der Regie von Emanuel Pogatetz aus beobachten müssen.

„Oft braucht es ein Erfolgserlebnis“

Von dort sah er eine Mannschaft, „die an sich geglaubt hat und die in der Lage war, ein großartiges Potenzial abzurufen. Wir haben den Gegner mit dem Ball und gegen den Ball kontrolliert, haben keine Chance zugelassen“, freute sich der 50-Jährige.

Vor allem aber ist in der Offensive endgültig der Knoten geplatzt: „Oft braucht es im Fußball ein Erfolgserlebnis, dann läuft es wieder“, meinte Thalhammer.

Wie bei Johannes Eggestein. Nachdem er am Sonntag seine Torflaute von neun Spielen beendet hatte, legte der Deutsche einen Doppelpack (18., 61./ Elfer) nach und hält nun bei elf Treffern. Zudem scorten Ranftl (26.) und Reiter (92.).

Stellungnahme in Causa Werner abgegeben

Der LASK hat am Dienstagabend fristgerecht eine Stellungnahme zu den Anschuldigungen eines Boulevard-Magazins gegen Vizepräsident Jürgen Werner, wonach dieser mit Transferrechten an LASK-Spielern illegale Geschäfte gemacht hätte, eingebracht. Nun ist der mit dieser Causa befasste Liga-Senat 5 am Zug. Der LASK-Vize und der Klub bestreiten die Vorwürfe vehement.

Von Roland Korntner

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