Nächstes Skoda-Erfolgsrezept

Österreich ist Skoda-Land, also einer der weltweit wichtigsten Märkte der tschechischen VW-Tochter. Und abseits des SUV-Booms, wo Skoda heuer noch den Kamiq lanciert, beehrt ab Ende April ein Kompakter die Schauräume: der Skoda Scala.

Man nehme den Modularen Querbaukasten des VW-Konzerns, setze darauf jede Menge aerodynamisch optimierte Bauteile, strecke das Ergebnis auf 4362 Millimeter Länge, 1793 Millimeter Breite und 1471 Millimeter Höhe: Und fertig ist der Skoda Scala, der Neuzugang der tschechischen VW-Tochter im Kompaktsegment, der mit 467 Litern das größte Stauraumvolumen des in Österreich stabilen Segments aufweist. Der Kofferraum lässt sich nach Umlegen der Sitze im Verhältnis 60:40 auf 1410 Liter erweitern.

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Aber halt! Da fehlt noch was! Ja, ein Motor muss ja auch noch rein und so stellt Skoda zum Marktstart einen 1,0-Liter-Benziner, einen 1,6-Liter-Benziner sowie einen 1,6-Liter-Turbodiesel parat, wobei die drei Aggregate die Abgasnorm Euro 6d-TEMP erfüllen. Skoda kombiniert den Motor entweder mit einer Fünf- oder Sechsgangschaltung oder einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, wobei die überwältigende Mehrheit der Käufer laut Skoda zum Schalter greifen wird.

Das Wort Scala stammt übrigens aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt Leiter oder Treppe – und vor allem assistenz- und sicherheitstechnisch erklimmt Skoda mit dem luftig gehaltenen Fünfsitzer die nächste Stufe: Neben bis zu neun Airbags (so gibt es optional erstmals im Segment Seitenairbags hinten) wartet der Scala serienmäßig mit LED-Scheinwerfern und -Heckleuchten auf, dazu gesellen sich teils aufpreispflichtige elektrische Helferlein, angefangen vom Spurwechselassistent, Toter-Winkel-Warner über die automatische Distanzregeleung bis hin zum proaktiven Insassenschutz, Spurhalteassistent (Serie) und Frontradar-Assistent (Serie) inklusive Fußgängererkennung und City-Notbremsassistent.

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Auch in Bezug auf das Infotainment zeigt sich der eher weich gefederte Scala von seiner besten Seite: Die Systeme Swing, Bolero und Amundsen aus der dritten Generation werden erstmals in einem Modell des VW-Konzerns eingesetzt; die Bildschirmdiagonale reicht dabei von 6,5 bis 9,2 Zoll. Zudem haben die Tschechen den hochwertig verarbeiteten Scala wieder mit Simply-Clever-Details ausgestattet, dazu zählen beispielsweise der integrierte Trichter im Verschlussdeckel des Scheibenwaschbehälters und die elektrische Heckklappe inklusive Tip-to-Close-Funktion.

Erhältlich ist der Scala in den Ausstattungslinien Active, Ambition und Style. Zum Marktstart Ende April rollen die ersten von 1500 für dieses Jahr vorgesehenen Scalas zu den Händlern. Der Einstiegspreis für den billigsten Benziner mit 115 PS Leistung liegt bei 18.980 Euro, der Einstiegsdiesel mit 115 PS unter der Haube kostet 23.670 Euro. Die 90 PS starke Erdgasvariante ergänzt noch 2019 das Portfolio.

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