Nächtigungszahlen in Linz wieder auf Vorkrisen-Niveau

Provokante Kampagne „Linz ist Linz“ machte Gäste neugierig

Die Plakate und Spots der Kampagne „Linz ist Linz“ sorgten für viel Aufsehen — und für Touristen.
Die Plakate und Spots der Kampagne „Linz ist Linz“ sorgten für viel Aufsehen — und für Touristen. © Linz Tourismus

Der Tourismus in Linz nimmt wieder Fahrt auf. Die aktuellen Nächtigungszahen liegen auf dem Niveau von 2018. Insgesamt wurden heuer bisher 356.105 Übernachtungen gezählt.

„Die Menschen haben wieder Lust aufs Reisen. Wir haben die Coronazeit genutzt, um unser Angebot weiterzuentwickeln“, sagt Tourismusdirektor Georg Steiner. Vor allem die provokant formulierte Kampagne „Linz ist Linz“ habe viele Gäste neugierig gemacht.

Diese hatte im Vorjahr mit Sagern wie „Linz ist a bissi rassistisch“ oder „alles andere als perfekt“ polarisiert und die Stadtführung verärgert. Außerhalb des Rathauses kam ein entsprechendes Video aber gut an, wie eine Million Views auf diversen Kanälen und 13 Werbepreise zeigen.

Künftig will man in LInz mehr auf Pakete und Touren setzen, dazu wolle man auf andere Locations ebenso zugehen wie auf Reiseveranstalter. Auch Wohnmobiltouristen sollen mehr angesprochen werde, denn wer sich ein Wohnmobil um 100.000 Euro leisten könne, werde auch Geld in der Stadt lassen, hofft Steiner. Für den Tourismusdirektor wird übrigens gerade ein Nachfolger gesucht, da Steiner sich 2023 in den Ruhestand verabschiedet.

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