Nahversorger in St. Stefan nimmt konkrete Formen an

Erste Umbauarbeiten sind gestartet — im Sommer soll eröffnet werden

Im ehemaligen Mayrwirt in St. Stefan entsteht ein neues Begegnungszentrum.
Im ehemaligen Mayrwirt in St. Stefan entsteht ein neues Begegnungszentrum. © privat

St. Stefan-Afiesl bekommt mit dem Begegnungszentrum wieder einen Nahversorger. Der Name dafür soll in den nächsten Tagen verlautbart werden. Am Dienstag starteten dafür die ersten Umbauarbeiten. Im ehemaligen Gasthaus Mayrwirt entsteht ein Panorama Café, ein Wirtshaus und ein Nahversorger, der regionale Produkte anbieten wird. Außerdem wird es dort eine Kulturbühne und einen Veranstaltungssaal geben.

Nachdem 2017 der einzige Nahversorger geschlossen hatte und der Wirt 2018 ankündigte zu schließen, hat eine Bürgergenossenschaft das Ruder übernommen, um wieder einen Nahversorger in den Ort zu holen. „Wir wollten wieder die Lebensqualität in St Stefan steigern“, erklärt Bürgermeister Alfred Mayr, der auch Vorstandsvorsitzender der Bürgergenossenschaft ist, im VOLKSBLATT-Gespräch. Im Rahmen eines Agenda 21-Prozesses, begleitet durch die SPES Akademie in Schlierbach und die Regionalmanagement Oberösterreich, wurde ein Projekt zur Entwicklung und Realisierung gestartet.

Der Zeitplan ist straff, bereits im Sommer soll das neue Zentrum fertig sein. Insgesamt 750.000 Euro werden dafür investiert. „Wir müssen das Projekt schnell umsetzen, dass wir schnell wieder etwas haben. Wir brauchen einen Treffpunkt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Zeitplan gelingt“, erklärt Mayr. Für den Betrieb des Zentrums wurde das Sozialnetzwerk Artegra ins Boot geholt.

Neue Arbeitsplätze für Beeinträchtigte

Bis zu 14 Mitarbeiter mit und ohne Beeinträchtigung werden dort einen neuen Arbeitsplatz finden. Artegra arbeitet deshalb auch schon intensiv in der Planungsphase mit.

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