Neil Young & Crazy Horse: Way Down In The Rust Bucket

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Die 80er-Jahre waren ein schwieriges Jahrzehnt für Neil Young. Aber dann meldete sich der Kanadier am Ende der Dekade mit dem soliden Album „Freedom“ zurück.

Und im September 1990 folgte mit „Ragged Glory“ eine seiner stärksten Arbeiten mit seiner berüchtigten Begleitband Crazy Horse. Nun erscheint der grandiose Live-Mitschnitt „Way Down In The Rust Bucket“, aufgenommen unmittelbar nach Festigstellung von „Ragged Glory“.

Noch vor Corona hatte Young eine erweiterte Neuauflage von „Ragged Glory“ angekündigt, die dann nicht erschien. „Way Down In The Rust Bucket“ ist ein würdiger Ersatz. Einige Songs gehen über zehn Minuten, die Gitarren mäandern, bäumen sich auf, krachen, treten leiser und fegen schließlich das Publikum weg.

Songperlen wie die Zugabe „Cortez The Killer“ in einer beinahe ultimativen Version glänzen, aber selbst banale Kompositionen wie „T-Bone“ haben Biss. „Way Down In The Rust Bucket“ erscheint als Doppel-CD, Vierfach-Vinyl und in einer Box.

Das Video soll später auch separat in den Handel kommen und enthält exklusiv den Track „Cowgirl In The Sand“.

„Danger Bird“ (aus „Zuma“ von 1975) wurde übrigens an jenem Abend in Santa Cruz erstmals live performt und „ergoss sich in psychedelischen Sechs-Saiten-Feuerwerken“, wie die Plattenfirma Warner schwärmt. Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

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