Neue Donaubrücke: Neun Monate Verzögerung zeichnen sich ab

Experten rechnen mit Kostensteigerungen im einstelligen Millionenbereich

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LINZ — Ende August forderte die ÖVP Linz von Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein (FPÖ) Antworten auf offene Fragen zur Verzögerung beim Bau der Neuen Donaubrücke.

Diese ist wie berichtet entstanden, weil die französischen Statiker statt der 100- nur von einer 50-jährigen Lebensdauer ausgegangen sind und deshalb zusätzlich 500 Tonnen Stahl verbaut werden müssen.

Wie das VOLKSBLATT aus gut informierten Kreisen erfuhr, dürfte die dadurch entstehende Verzögerung neun Monate betragen. Die ursprünglich für Herbst kommenden Jahres geplante Eröffnung der Donauquerung werde damit erst Mitte 2021 erfolgen.

Bezüglich der Mehrkosten gehen die Experten von einem Betrag im „oberen einstelligen Millionenbereich“ aus. Allein die 500 Tonnen Stahl schlagen sich mit zwei Mio. Euro zu Buche. Ursprünglich war man von Gesamtkosten in Höhe von rund 60 Mio. Euro ausgegangen, wobei eine Kostenaufteilung zwischen Stadt Linz und Land OÖ von 60 zu 40 Prozent vereinbart wurde.

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