Neue LASK-Arena ist „Verbesserung für Anrainer“

Bauverhandlung zu LASK-Arena vorwiegend konstruktiv — Verbesserung für Anrainer

LASK-Vizepräsident Johannes Lehner (kl. Bild) bezeichnete die Bauverhandlung für die neue Arena auf der Gugl als „sehr konstruktiv“.

Etwas weniger als 50 Anrainer nahmen die Einladung zur Bauverhandlung für die neue LASK-Arena auf der Linzer Gugl wahr.

„Die Stimmung war bis auf Einzelne sehr konstruktiv“, berichtete Johannes Lehner, Vizepräsident des Fußball-Bundesligisten auf VOLKSBLATT-Nachfrage.

Die wichtigste Message: „Die Amtssachverständigen haben deutlich gezeigt, dass die Anforderungen erfüllt oder sogar übererfüllt sind“, so Lehner. Am Dienstag sollen die Verhandlungen abgeschlossen werden, wenn sich Gutachter und Sachverständige auf ein Regelwerk einigen.

Alle vier Flutlichtmasten müssen weg

Einwände und Rückfragen gab es unter anderem zu Licht, Höhe, Lärm oder Verkehr. Die neue Arena stellt insgesamt aber eine deutliche Verbesserung für die Anrainer dar. „Das Stadion wird kleiner, dunkler und leiser“, erklärte Lehner. So wird das Spielfeld etwas Richtung Osten (also der derzeit offenen Seite des Stadions) gerückt, wodurch der Abstand zu den Nachbarn im Norden erhöht wird. Durch den Wegfall der Laufbahn wird die Arena insgesamt kleiner, zudem werden alle vier Flutlichtmasten entfernt und durch eine moderne Beleuchtung innerhalb des Stadions ersetzt.

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Ursprünglich wollten die Linzer einen Masten belassen. „Bautechnisch kann der Mast nicht erhalten werden, auch wenn wir das für unsere Fans gerne gemacht hätten“, so Lehner. Weiters wurde klargestellt, dass sonst keine Konzerte und Großveranstaltungen stattfinden dürfen.

Der weitere Fahrplan

Noch im Dezember soll nun mit der Demontage begonnen werden, im Jänner soll der Abriss (der Bescheid hierfür liegt bereits vor) starten. Der Spatenstich ist für März 2021 angesetzt, sofern mit dem Baubescheid alles klappt. Im Sommer 2022 soll die Arena bespielbar sein.

Von Christoph Gaigg

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