Neue Stiftung soll Wirtschafts- und Finanzbildung stärken

Sieben Partner von Arbeiterkammer bis Industriellenvereinigung

Georg Knill (Präsident der Industriellenvereinigung), Robert Holzmann (Gouverneur der OeNB), Mariella Schurz (Beirätin der MEGA Bildungsstiftung), Bundesminister Heinz Faßmann, Günter Thumser (Stiftungsratspräsident der ISB Innovationsstiftung für Bildung), Renate Anderl (Präsidentin der AK), Harald Mahrer (Präsident der WKO) und Andreas Treichl (Präsident des Aufsichtsrats ERSTE Stiftung) stellten die neue Stiftung vor.
Georg Knill (Präsident der Industriellenvereinigung), Robert Holzmann (Gouverneur der OeNB), Mariella Schurz (Beirätin der MEGA Bildungsstiftung), Bundesminister Heinz Faßmann, Günter Thumser (Stiftungsratspräsident der ISB Innovationsstiftung für Bildung), Renate Anderl (Präsidentin der AK), Harald Mahrer (Präsident der WKO) und Andreas Treichl (Präsident des Aufsichtsrats ERSTE Stiftung) stellten die neue Stiftung vor. © Stiftung für Wirtschaftsbildung/APA-Fotoservice/Schedl

Sieben Partnerorganisationen von Arbeiterkammer (AK) bis Industriellenvereinigung (IV) wollen mit einer neuen Stiftung die Wirtschafts- und Finanzbildung in Österreich verbessern.

1,4 Mio. Euro pro Jahr stehen etwa für Analysen, Pilotprojekte, Unterstützungsmaßnahmen für Lehrer und Bewusstseinsbildung an den Schulen zur Verfügung. Jeweils 200.000 Euro pro Jahr steuern AK, IV, Wirtschaftskammer, ERSTE Stiftung, Innovationsstiftung für Bildung, MEGA Bildungsstiftung und Nationalbank für drei Jahre bei.

Anschließend gibt es eine Option auf Verlängerung. Mit dem breiten Spektrum der Partner soll auch dem möglichen Vorwurf eines Transports von Partikularinteressen in den Unterricht entgegengetreten werden. Was konkret mit den zur Verfügung stehenden Mitteln passieren soll, ist dagegen noch nicht klar.

Die Stiftung soll Anfang 2021 ihre Arbeit aufnehmen, der Fokus liegt auf den Zehn- bis 14-Jährigen. Einerseits soll das Thema Wirtschaftsbildung stärker im regulären Bildungssystem verankert werden, etwa durch die Ausschreibung von Fördermitteln oder das Testen und Evaluieren von diversen Ansätzen zur Vermittlung des Themas an Pilotschulen.

Weiters sollen Pädagogen durch Weiterbildungsangebote, neue Lehrmaterialien oder überarbeitete Schulbücher unterstützt werden. Und an den Schulen soll es vermehrt Bewusstseinsbildung zum Thema geben, zum Beispiel durch Aktionstage, bei denen sich Unternehmer als Role Models präsentieren.

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