Neue Tagesklinik für Kinder-Psyche

Im Klinikum Vöcklabruck wurden 24 Mio. Euro investiert – 50 zusätzliche Dialyse-Plätze

VAMED-Geschäftsführer Walter Troger, Kinder-Primar Dieter Furthner, Interne-Primar Klaus Wilthoner, LH-Stv. Christine Haberlander, Ärztlicher-Direktor Tilman Königswieser und OÖG-Geschäftsführer Franz Harnoncourt

Am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck entstand auf 3.000 m² eine neue Ambulanz und Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik/-psychiatrie, die Dialysestation wurde um bis zu 50 zusätzliche Plätze erweitert (Ende 2022 soll es auch 16 Dialysebetten geben) und die Medizin- und Haustechnik untergebracht. Jährlich können so künftig 12.500 Dialysen vor Ort durchgeführt werden.

„Der Zubau, in den 24 Mio. Euro investiert wurden, ist ein wichtiger Meilenstein für die sichere, wohnortnahe Gesundheitsversorgung von 230.000 Oberösterreichern im Salzkammergut“, sagte Gesundheitsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander, am Dienstag vor Ort.

Sie betonte, dass in OÖ laufend weiter in die Gesundheitsversorgung investiert werden wird.

VAMED-Geschäftsführer Walter Troger, Kinder-Primar Dieter Furthner, Interne-Primar Klaus Wilthoner, LH-Stv. Christine Haberlander, Ärztlicher-Direktor Tilman Königswieser und OÖG-Geschäftsführer Franz Harnoncourt
VAMED-Geschäftsführer Walter Troger, Kinder-Primar Dieter Furthner, Interne-Primar Klaus Wilthoner, LH-Stv. Christine Haberlander, Ärztlicher-Direktor Tilman Königswieser und OÖG-Geschäftsführer Franz Harnoncourt ©OÖG

„Mit dem Zubau ist es uns möglich, unserem Versorgungsauftrag im Salzkammergut noch besser nachzukommen“, erklärte auch OÖG-Vorsitzender Franz Harnoncourt. „Mit einem multiprofessionellen Team können wir ab sofort vielen Kindern und Jugendlichen in einem herausragenden Setting begleitend zur Seite stehen“, freute sich der Ärztliche Leiter und Kinderarzt, Tilman Königswieser.

Statt bisher sechs können künftig bis zu 18 junge Patienten an der neuen Ambulanz und Tagesklinik niederschwellig behandelt und damit nicht zuletzt dem durch Corona drastisch gestiegenen Bedarf besser nachgekommen werden.

Auch die psychosomatische Kleinkind- bzw. Schreiambulanz ist in dem neuen Gebäude untergebracht und arbeitet eng mit der Kinder- und Jugendheilkunde zusammen.

Im Altbestand können das Labor modernisiert werden, die Akutaufnahme bekommt mehr Platz.

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