Neuer Hofladen in Thalheim

Mit finanzieller Unterstützung der Leaderregion entsteht in Thalheim bei Wels ein Hofladen, der den Absatz regionaler Produkte heben soll und Menschen mit Beeinträchtigung ein abwechslungsreiches Betätigungsfeld bietet. Zudem soll in dem vom der Lebenshilfe OÖ betriebenen Projekt ein sozialer Treffpunkt entstehen. Vorbild war der Florianer Laden.

Anfang Oktober bekommt Thalheim einen Hofladen mit regionalen Produkten von umliegenden Produzenten. Der Thalheimer Laden wird von der Lebenshilfe OÖ betrieben.

Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, die in der Lebenshilfe Werkstätte Wels beschäftigt sind, kümmern sich gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen Silvia Lehner und Bettina Kasper um den Hofladen und dessen Kundschaft.

„Als wir den Florianer Laden betreten haben und mit dieser Herzlichkeit empfangen worden sind, war für uns sofort klar, dass wir genau so einen Hofladen auch in Thalheim haben möchten“, erzählen die Initiatorinnen Karoline Auböck und Magdalena Gatterbauer.

Der Wunsch nach einem Hofladen war seit längerer Zeit da, die beiden Landwirtinnen haben dann das Projekt mit Rat und Tat vorangetrieben. Im Zuge der Renovierung des Pfarrzentrums nahe der Pfarrkirche haben sich geeignete Räumlichkeiten aufgetan und mit der Lebenshilfe wurde ein Projektbetreiber gefunden.

Bürgermeister Andreas Stockinger freut sich, dass die Vielfalt der Produkte aus der Region nun in einer zentralen Verkaufsstelle präsentiert werden kann. Die Auswahl reicht von frischem Obst, Gemüse, Nudeln, Fleisch, Mehlspeisen, Eiern bis hin zu Eis. „Die Kunden können im Hofladen ihren gesamten Wochenendeinkauf erledigen“, heißt es seitens der Projektverantwortlichen.

Neben der Verkaufsfläche wird es auch eine kleine, gemütliche Kaffee-Ecke geben, in der Getränke und hausgemacht Mehlspeisen serviert werden. Mit dem Projekt soll nicht nur der Absatz regionaler Produkte gehoben, sondern auch den Menschen mit Beeinträchtigung ein abwechslungsreiches Beschäftigungsangebot gemacht werden.

Zudem ist es ein sozialer Treffpunkt, begründet Magdalena Hellwagner, warum der Hofladen zu 60 Prozent von der Leaderregion finanziert wird: „Der Laden zeigt, was Regionalentwicklung bewirken kann, wenn sich unterschiedliche Wirtschaftszweige verbinden.“

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