Neuer Tour-Auftakt „tut richtig weh“

Prolog der 10. OÖ-Radrundfahrt ist ein Sprint auf den Linzer Römerberg

Stephan Rabitsch hofft auf den vierten Sieg in Serie bei der OÖ-Tour, blickt aber vor allem dem Auftakt-Sprint in Linz mit einem mulmigen Gefühl entgegen.
Stephan Rabitsch hofft auf den vierten Sieg in Serie bei der OÖ-Tour, blickt aber vor allem dem Auftakt-Sprint in Linz mit einem mulmigen Gefühl entgegen. © APA/EXPA/JFK

Vier Jahre nach dem Mannschaftszeitfahren auf den Pöstlingberg wartet die OÖ- Radrundfahrt heuer wieder mit einer besonders spektakulären Eröffnung auf. Zum 10. Jubiläum geht es beim Prolog am 13. Juli hinauf auf den Römerberg.

„Kehlkopftraining“

Fünf Minuten Fahrzeit wirft der Routenplaner für die 700 Meter vom Hauptplatz über die Promenade zur Martinskirche aus. Die rund 140 Profis werden die Strecke (39 Höhenmeter, 15% max. Steigung) im Einzelzeitfahrmodus in nicht einmal einer Minute bewältigen. „Das tut richtig weh, da brauchst nicht viel nachdenken“, meinte Wels-Profi Stephan Rabitsch, zuletzt drei Mal in Serie Sieger der OÖ-Rundfahrt. „Kehlkopftraining“, nennt es Landestrainer Karl Hammerschmid — sprich nicht nur die Muskeln, sondern auch der Hals wird brennen.

Der neue (viel kürzere) Auftakt wird das Renngeschehen auf den weiteren drei Etappen (Wels – Reichersberg, Eferding – Oberneukirchen, Traun – Ternberg) entscheidend verändern. „Es wird spannender als in den letzten Jahren, da waren die Top 10 nach dem ersten Tag praktisch fix“, meinte Rabitsch, der hart für den nächsten Triumph kämpfen wird müssen. „Ein Sekundenspiel“, befürchtet der 27-Jährige. Den Radsportfans wird’s recht sein.t.h.

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