Neues Corona-Kurzarbeitsmodell vermutlich weniger großzügig

Seit Wochen ringen die Sozialpartner in zähen Verhandlungen um ein neues Corona-Kurzarbeitsmodell ab Anfang September. Das Modell dürfte weniger großzügig werden als das Aktuelle. Die Arbeitgeberseite hat als Bedingung eine Fortbildungspflicht für Arbeitnehmer in der freien Zeit. Die Arbeitnehmervertreter wollen, dass je nach Verdiensthöhe weiter 80 bis 90 Prozent des Gehalts ausbezahlt werden.

Die zu leistende Mindeststundenzahl dürfte laut Medienberichten von derzeit 10 Prozent auf 20 oder 40 Prozent steigen. Die Arbeitnehmerseite hätte gerne den höheren Wert.

Der Staat dürfte die Lohnnebenkosten der Dienstgeber künftig nicht mehr gänzlich übernehmen. Die Fortbildung soll beim AMS, Wifi und/oder beim BFI erfolgen. Die Pflicht soll schlagend werden, wenn Arbeitnehmer weniger als 70 Prozent arbeiten, schreibt die “Krone”.

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