Neuschnee und Dauerfrost in vielen Landesteilen

In den nächsten Stunden und Tagen ist in vielen Landesteilen, besonders aber im Westen Österreichs erneut Neuschnee zu erwarten.

„Von Mittwoch bis Donnerstag schneit es von Vorarlberg über Nordtirol und Salzburg bis in die Dachstein-Region verbreitet 20 bis 50 Zentimeter. Vereinzelt sind um die 80 Zentimeter Neuschnee möglich, wie am Arlberg“, sagte Susanne Lentner, Meteorologin der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Außerdem wird es bitterkalt.

Im Dezember hatte eine nahezu konstante Südwestströmung vor allem an der Südseite der Alpen Neuschnee gebracht. In den nächsten Tagen strömt von Norden her kalte und feuchte Luft in den Alpenraum und bringt vor allem an der Nordseite der Alpen Schnee. Auf den Bergen steige die Lawinengefahr durch den Schneezuwachs und Verwehungen, warnte die ZAMG.

Von Dienstag auf Mittwoch hat es im Westen bereits stellenweise einen halben Meter geschneit, vor allem im Arlberggebiet und in einigen Regionen des Tiroler Oberlandes. Selbst in tiefen Lagen kamen hier bis zu 50 Zentimeter zusammen, etwa in Langen am Arlberg.

Im Flachland von Oberösterreich und Niederösterreich sowie in Wien ziehen in den nächsten Tagen ebenfalls einige Schneeschauer durch. Es könnte sich daraus „zumindest eine dünne Schneeschicht“ ergeben, so die Meteorologin. Im Süden werde es in den nächsten Tagen hingegen kaum schneien, dafür aber oft sonnig.

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Im Großteil Österreichs muss man in den nächsten Tagen mit Dauerfrost rechnen. Am Wochenende liegen selbst die Höchsttemperaturen nur bei minus fünf und null Grad. Werte knapp über dem Gefrierpunkt sind nur vereinzelt zu erwarten, etwa am Sonntag am Bodensee und im Rheintal.

Einen ersten Ausblick für das Slalom-Wochenende in Kitzbühel (16./17. Jänner.) lieferte die ZAMG ebenfalls: „Am Samstag scheint auf den Gipfeln rund um Kitzbühel die Sonne. Im Tal ist noch unsicher, wie lange sich der Nebel hält. Am Sonntag ziehen dichte Wolken auf und es schneit.“

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