Neustart mit viel Zuversicht

Mit Verstärkungen, Rückkehrern und neuem Trainerteam will LASK zurück in die Spur

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„Die Mannschaft wird uns in dieser Saison viel Freude bereiten“ — LASK-Trainer Dominik Thalhammer versprühte bei der Pressekonferenz vor dem Trainingsauftakt des Fußball-Bundesligisten am Montag viel Zuversicht.

Nach vier Wochen Pause sollen die Enttäuschungen der Meisterrunde abgehakt sein. Auch, weil man diese sehr selbstkritisch analysiert hat. „Im Frühjahr sind wir im taktischen Bereich manche Entwicklungsschritte zu schnell angegangen, wir wollten in manchen Phasen zu viel“, erklärte Thalhammer.

Die Lehren daraus sowie einige Veränderungen am Spieler- und Trainersektor sollen die Linzer in der am 16./17./18. Juli mit dem ÖFB-Cup startenden Saison wieder in die Spur bringen. „Wir wollen den Fans das bieten, was den LASK immer ausgezeichnet hat: hohe Intensität, Zweikämpfe, Dynamik. Es muss unglaublich schwer sein, uns zu schlagen.“ Das tabellarische Minimalziel seien erneut die Top 4.

Der Kader

Wie üblich sind die Planungen bei den Zugängen bereits abgeschlossen, der eine oder andere Abgang könnte folgen. Christoph Monschein und Alexander Schmidt (derzeit leicht angeschlagen) verstärken den Angriff, Yannis Letard die Abwehr, Florian Flecker soll Reinhold Ranftl ersetzen.

Dazu wurden mit Enrique Wild und Fabian Boller zwei Juniors-Kicker hochgezogen, mit Marko Raguz und Mamoudou Karamoko kehren zwei Langzeitverletzte zurück. Neben Andreas Gruber (Kreuzbandriss) fehlen noch die Teamspieler Alex Schlager, Andreas Andrade und James Holland.

Das Trainerteam

Sämtliche Co-Trainer der Vorsaison sind weg, „aus den unterschiedlichsten Gründen“, wie Thalhammer sagte. Mit Andreas Wieland und Rene Gartler kamen zwei neue Assistenten, ein weiterer könnte noch folgen. „Diese Veränderungen stellen eine große Chance dar, uns fachlich und menschlich richtig gut aufzustellen“, ist der LASK-Coach überzeugt, diesmal das richtige Händchen bewiesen zu haben.

Was ihn so sicher macht? Thalhammer war zwei Jahre Wielands Mentor in der Trainerausbildung, zu ihm habe er ein sehr gutes Vertrauensverhältnis. „Das Gleiche betrifft Rene Gartler, er weiß genau, worum es beim LASK geht.“

Von Christoph Gaigg

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