New England erstmals seit 2008 nicht im NFL-Play-off

Die New England Patriots haben in der US-amerikanischen Football-Liga NFL erstmals seit zwölf Jahren die Play-offs verpasst. Das Team aus dem Großraum Boston unterlag am Sonntag bei den Miami Dolphins 12:22 und steht nach 14 Spielen bei sechs Siegen und acht Niederlagen. In ihrer Division können die Patriots die bereits fix qualifizierten Buffalo Bills sowie die Dolphins nicht mehr einholen.

Der Serien-Champion der vergangenen Jahre ist in diese Spielzeit erstmals seit 2001 ohne Star-Quarterback Tom Brady gegangen, der sich im Sommer den Tampa Bay Buccaneers anschloss. Als die Patriots 2008 die Play-offs verpassten, die freilich dann im Jänner 2009 ausgespielt wurden, hatte sich Brady im ersten Spiel einen Kreuzbandriss zugezogen und in der Folge die gesamte Saison verpasst. Unter Chefcoach Bill Belichick wird New England erstmals seit 2000, dessen erster Saison in New England, ein Jahr ohne positive Siegbilanz abschließen.

Im Spitzenspiel des Tages unterlagen die New Orleans Saints daheim im Mercedes Superdome den Kansas City Chiefs 29:32. Quarterback Patrick Mahomes vom Super-Bowl-Titelverteidiger stach sein Gegenüber Drew Brees mit Pässen für 254 Yards Raumgewinn und drei Touchdown-Pässen knapp aus. Brees, der ein Comeback nach vier Spielen Verletzungspause gab, kam auf 234 Yards und ebenfalls drei Pässe in die Endzone, leistete sich aber im ersten Viertel eine Interception.

Der 41-Jährige hatte sich im Spiel gegen die San Francisco 49ers mehrere Rippenbrüche zugezogen. Während seiner Abwesenheit musste Brees die Bestmarke für die meisten Touchdown-Pässe in der NFL-Historie an Brady abtreten. Brees steht bei 568 Touchdowns, Brady nach einem 31:27-Sieg seiner Buccaneers bei den Atlanta Falcons bei 573.

Ihren Play-off-Platz sicherten sich unterdessen die Seattle Seahawks mit einem 20:15-Erfolg beim Washington Football Team. Den ersten Sieg in der Saison feierten die New York Jets, die bei den Los Angeles Rams 23:20 gewannen.

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