Nicht nur am Wasser ein Ass

TopTalent 2018: Segler Paul Clodi geht mit der Startnummer 4 ins Rennen

Von Christoph Gaigg

„Mast- und Schotbruch“ — mit diesen Grüßen wünschen sich die Segler traditionell viel Glück. Weniger dieses, sondern vor allem Fleiß und Können haben Paul Clodi zu dem gemacht, was er aktuell ist: eines der größten Talente des Landes.

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In Wien geboren und mit neun Jahren nach OÖ übersiedelt, kennt der 14-Jährige die heimischen Seen wie seine Westentasche. Doch der Youngster hat sich längst über die Landes- und Bundesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Dreimal gewann er nunmehr die österreichische Bestenliste. Bei der WM in Thailand 2017 gelang ihm unter 281 Startern der 16. Rang, womit sich Clodi als drittbester Europäer präsentierte und er für das beste österreichische Ergebnis seit zehn Jahren sorgte. „Es geht sehr schnell, man muss taktisch gut sein und die Gegner kontrollieren“, schildert Paul die Anforderungen.

Doch der SCT/UYC AS-Athlet ist nicht nur am Wasser ein echtes Ass. Besucht er doch mit der LISA in Linz eine englischsprachige Schule. Die internationale Matura berechtigt im Ausland zu einem weiterführenden Studium: „Ich möchte in Amerika studieren“, erzählt Clodi, der schon in Wien in eine Privatschule gegangen war, dort früh Englisch gelernt hatte. Der Spagat Sport und Ausbildung ist für den 14-Jährigen teils schwierig: „Ich habe zwar sehr gute Noten (Zeugnis stets mit ausgezeichnetem Erfolg/Anm.), aber es gibt Probleme, weil ich mir immer wieder freinehmen muss. Das ist nicht einfach.“

Mitmachen und gewinnen

Warum wird der clevere Bursche, der die Olympischen Spiele 2024 ins Auge gefasst hat, heuer TopTalent? „Weil ich früh draufgekommen bin, dass ich nicht so untalentiert bin und die Bestenliste in Österreich seit drei Jahren anführe.“ Paul wird am Donnerstag auch auf Life Radio (11.40 Uhr) vorgestellt.

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