Nicht nur ein Fußball-Künstler

Juniors-OÖ-Kicker Jan Boller modifiziert Schuhe mit eigenen Designs

Jan Bollers Mitspieler machen dank ihm (l.) auch abseits des Rasens eine gute Figur. © GEPA/Red Bull Content Pool

Hauptberuflich geht Jan Boller beim FC Juniors OÖ in der 2. Fußball-Liga auf Punktejagd. Abseits des Rasens lebt der 21-Jährige seine Kreativität aus und modifiziert Schuhe mit seinen eigenen Designs.

„Bis auf die Theorie hat mir Kunst in der Schule schon immer Spaß gemacht“, grinste der Innenverteidiger.

Bekanntheit nimmt zu

Im ersten Corona-bedingten Lockdown hatte er sich mit seiner Freundin nach individuell gestylten Schuhen umgesehen. „Die waren uns aber zu teuer. Daraufhin kam mir die Idee, sie selber zu machen“, schilderte Boller.

Er begann seine eigenen Sneakers zu verzieren und schnell erweiterte sich der Kundenkreis über die Familie, Freunde und die Fußballkollegen bis hin zu vorher Unbekannten. „Die Idee hat sich zum Hobby entwickelt“, freute sich Boller über die Resonanz.

Instagram und persönlicher Kontakt

Abgewickelt wird zurzeit noch alles über die Instagram-Seite „jb.customshoes“, sowie im persönlichen Kontakt. Der Kunde kann entweder ein getragenes oder ein neues gewünschtes Paar individuell designen lassen.

Individuelle Designs von Jan Boller.

Ein eigener Web-Shop ist angedacht und es gibt auch keine Modelle oder Schuharten die nicht verziert werden können. „Große Flächen, wie jene vom Nike Air Force 1 eignen sich sehr gut, aber ich habe auch schon andere bemalt”, erklärte Boller.

Streben nach den höchsten Zielen

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit geht es für den Juniors-Verteidiger aber auch noch in den Saison-Endspurt.

„Als Sportler und Mensch strebe ich immer nach den höchsten Zielen. Wir wollen so viele Punkte wie möglich noch sammeln”, sagte Boller.

Das Restprogramm mit Austria Klagenfurt (5.), Blau-Weiß Linz (1.), Lafnitz (3.) und Wacker Innsbruck (4.) hat es in sich, aber Boller gibt sich optimistisch, denn „alles ist möglich. Es kann jeder jeden in der Liga schlagen”.

Von Daniel Gruber

 

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