Meinung

von Markus Ebert

Nicht nur Eishockey

Selbst Eishockey, Sinnbild eines harten und oft sehr rauen Männersports, wird mittlerweile auch von Frauen betrieben, Frauenfußball ist ohnehin Alltag.

Belege dafür, dass die Gleichstellung der Frauen erreicht ist, sind das natürlich nicht — aber es sind Belege dafür, dass sich die Dinge in die richtige Richtung bewegen (lassen).

Völlig zu Recht werden aus Anlass des Frauentages — morgen, Sonntag, wird der 110. begangen — Forderungen erhoben, die die Gleichstellung von Frauen und Männern vorantreiben sollen.

An der Vielfalt dieser Forderungen lässt sich freilich nicht nur das Pochen auf die vielzitierte Gleichstellung ablesen, vielmehr zeigt diese Vielfalt auch, warum es so schwer ist, dieses Postulat zu realisieren. Es gibt nämlich nicht die EINE Maßnahme, und es gibt auch nicht den EINEN einhelligen Wunsch der Frauen und ihrer Vertreterinnen. So unterschiedlich die Lebenswelten und Lebensvorstellungen sind, so unterschiedlich sind die gesellschaftspolitischen Ansprüche.

„Es gibt nicht die eine Maßnahme und nicht den einen einhelligen Wunsch.“

Aber eines muss letztlich doch gewährleistet sein, und das ist der wesentliche politische Auftrag: Frauen müssen die gleichen Möglichkeiten haben wie Männer — nicht nur im Eishockey, im Fußball oder neuerdings auch beim Dart.

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