Nicht rechnen, sondern punkten

Für Tabellenführer Ried und Schlusslicht Vorwärts gilt dieselbe Devise

Tabellenführer Ried (Bild: Thomas Reifeltshammer/r.) will sich auch in Lustenau keine Blöße geben.
Tabellenführer Ried (Bild: Thomas Reifeltshammer/r.) will sich auch in Lustenau keine Blöße geben. © Roland Hackl / EXPA / picturedesk.com

Vier Runden noch in der Zweiten Liga. Vier Spieltage, in denen es für Blau Weiß Linz (heute gegen Young Violets) und FC Juniors OÖ lediglich um eine Tabellenverbesserung geht. Für die SV Guntamatic Ried und Vorwärts aber um alles oder nichts. Die Innviertler sind heute in Lustenau bei der Austria zu Gast, die Steyrer in Pasching bei den Juniors (alle Spiele 19.10 Uhr). „Wir haben eine geile Ausgangssituation, wir haben es selbst in der Hand“, brachte es Rieds Mittelfeldspieler Marcel Ziegl auf den Punkt. „Unser Anspruch ist, dass wir alle vier ausstehenden Matches gewinnen“, ergänzte Kapitän Thomas Reifeltshammer. Trainer Gerald Baumgartner freut sich über die „große Aufbruchstimmung, die im ganzen Verein herrscht“. Die gelte es, gegen „heimstarke Lustenauer“ in Punkte umzumünzen. „Wir müssen wieder bereit sein und versuchen, unseren Matchplan umzusetzen“, so Baumgartner.

Am anderen Ende der Tabelle ist Steyr bei den Juniors natürlich Außenseiter. „Eine unheimlich schwere Aufgabe gegen eine der stärksten Mannschaften im Frühjahr mit einem super Spielstil“, so Coach Willi Wahlmüller. Aber: „Wir wollen was mitnehmen.“ Die Tabellensituation und die Frage, ob letztlich drei oder weniger Teams absteigen, gelte es auszublenden. „Nicht rechnen, sondern so viel wie möglich punkten“, so die Devise.

P.S.: Der FAC und Trainer Andi Heraf haben sich aufgrund von „Auffassungsunterschieden“ einvernehmlich getrennt.

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