Niederländisches Königspaar beendete Staatsbesuch in Graz

Fototermin mit dem Königspaar am Schloßberg vor dem Uhrturm © APA/ERWIN SCHERIAU

Das niederländische Königspaar Willem-Alexander und Máxima hat am Mittwoch seinen Staatsbesuch nach zwei Tagen Wien in Graz beendet. Neben einem Besuch bei der AVL List GmbH waren die Royals auch Gäste im Rathaus bei Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ). Nach einem Termin rund um Radmobilität auf der Murinsel wurden am Schlossberg noch Erinnerungsfotos vor dem Uhrturm gemacht.

Die holländischen Gäste kamen zusammen mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit einem Railjet der ÖBB pünktlich um 10.36 Uhr am Bahnhof an und wurden von Noch-Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) begrüßt. Zahlreiche Schaulustige hatten da bereits gewartet und das Königspaar mit Applaus begrüßt. Schützenhöfer, der am Montag sein Amt an Christopher Drexler (ÖVP) übergeben wird, meinte: „Es ist schön, das vier Tage vor meiner Amtsniederlegung noch mitzuerleben.“ Besonders seine Frau Marianne freute sich über den Besuch des Königspaares.

Nach der Ankunft am Bahnhof fuhr der Tross mit Polizeibegleitung zum Headquarter der AVL List GmbH. Dort zeigte CEO Helmut List Willem-Alexander und Máxima sowie Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) und Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) sein Unternehmen. Er führte sie beispielsweise in das Brennstoffzellenzentrum sowie in die Modulfertigungsanlage für Batterien. Sowohl Willem-Alexander als auch seine Ehefrau zeigten sich interessiert und fragten mehrfach bei den geschilderten technischen Details nach.

Danach stand der Besuch im Rathaus bei Bürgermeisterin Kahr und ihrer Stellvertreterin Judith Schwentner (Grüne) am Plan. Sie begleiteten die Royals und den Bundespräsidenten samt seiner Ehefrau Doris Schmidauer in das Rathaus, wo sie sich in das Goldene Buch der Stadt eintrugen.

Nach wenigen Minuten ging es für das Königspaar zum Mittagessen mit LH Schützenhöfer – begleitet von Applaus und mehreren Máxima-Fanrufen der einigen Hundert Schaulustigen am Hauptplatz. Niederländische Journalisten zeigten sich ob der vielen jubelnden Zaungäste in Graz überrascht. Zu Fuß marschierten der Tross dann durch die Sporgasse hinauf in die Hofgasse zur Aula der Alten Universität, wo das Mittagessen serviert wurde. Abermals gingen unzählige Fans der Entourage hinterher und filmten mit ihren Mobiltelefonen. Einige waren verwundert, dass sie so nah an das Königspaar herankamen, und freuten sich über die Schnappschüsse.

Video
Ich möchte eingebundene Social Media Inhalte sehen. Hierbei werden personenbezogene Daten (IP-Adresse o.ä.) übertragen. Diese Einstellung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in der Datenschutzerklärung oder unter dem Menüpunkt Cookies geändert werden.

Am Nachmittag wurde den Gästen aus Holland dann noch auf der von Designer Vito Acconci entworfenen Murinsel von Vizebürgermeisterin Schwentner die Radoffensive der Stadt präsentiert. Stadtplaner Stefan Bendiks sprach über „Graz going Dutch“ und zeigte auf, was die steirische Landeshauptstadt von holländischen Städten lernen kann. Bei der anschließenden Diskussion wurde König Willem-Alexander nach den größten Herausforderungen der Mobilität der Zukunft gefragt. Er meinte, man solle an einer App arbeiten, die jedem User individuell den schnellsten Weg aufzeigt. Das würde mehr Menschen auf die Räder bringen.

Offizielle Programmpunkte für österreichische Journalistinnen und Journalisten gab in Graz danach nicht mehr. Willem-Alexander und Máxima verabschiedeten am Fuße des Schlossbergs Bundespräsident Van der Bellen. Danach fuhr das Königspaar noch mit dem Schlossberglift zum Uhrturm, dem Wahrzeichen der Stadt. Dort fand ein Fototermin für die niederländische Delegation statt.

Das könnte Sie auch interessieren

Wie ist Ihre Meinung?

Um Ihre Meinung zu posten, müssen Sie bei Facebook registriert und angemeldet sein.

Social Media Inhalt
Ich möchte eingebundene Social Media Inhalte sehen. Hierbei werden personenbezogene Daten (IP-Adresse o.ä.) übertragen. Diese Einstellung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in der Datenschutzerklärung oder unter dem Menüpunkt Cookies geändert werden.