Niederlagen für KAC, Salzburg und Capitals

Die 3. Runde der ICE Hockey League hat für Österreichs Meister KAC, Salzburg und die Vienna Capitals mit Misserfolgen geendet. Als Tabellenführer nach Tschechien gereist, ging der KAC am Freitag gegen Znojmo 0:6 (0:2,0:2,0:2) unter. Salzburg unterlag daheim Dornbirn 5:6 (1:2,1:3,3:1). Erstmals einen Punkt schrieben die Black Wings Linz an, die sich gegen Innsbruck aber 1:2 (0:0,1:0,0:1;0:1) n.V. geschlagen geben mussten. Die Capitals verloren gegen Fehervar 3:4 (0:2,1:1,3:0).

Der KAC trat erstmals auswärts und kassierte prompt die erste Niederlage, wobei es gegen die Znojmer Adler ein Debakel gab. Das 0:6 – nach sechs Siegen in sechs Bewerbspartien zuvor – war laut KAC-Archiv die deutlichste Pleite in einem Ligaspielen seit 335 Partien. Tomas Svoboda (5./PP, 24.), Filip Ahl (12.), Anthony Luciani (27./PP), Vladimir Oscadal (46.) und Adam Sedlak (53./PP) trafen für die Tschechen, die allerdings die Tabellenführung verpassten.

Die krallte sich nämlich Fehervar, holten die Ungarn doch bei den noch immer punktelosen Vienna Capitals den dritten Sieg im dritten Spiel. Nicolai Meyer (2., 33.) mit zwei Powerplay-Treffern und Brody Sutter (15.) besorgten zunächst die Tore für die Wiener, die ihre Führung aber vertändelten und im Schlussabschnitt drei Treffer hinnehmen mussten. Drei der vier Gegentore kassierten die Caps in Unterzahl.

Fehervar dicht auf den Fersen sind die Bratislava Capitals, die am Freitag die Graz99ers auswärts nach Verlängerung 6:5 (2:3,2:1,1:1;0:1) niederkämpften. Die Grazer – ohne Daniel Oberkofler und Kilian Rappold – schafften viermal durch Dominik Grafenthin (7., 14., 26./PP, 33.) den Ausgleich, am Ende reichte es aber knapp nicht für den Sieg.

Auch für Salzburg läuft es weiter nicht rund. Im zweiten Drittel schossen die Dornbirner einen 5:1-Vorsprung heraus, der sich für die „Bullen“ trotz beachtlichem Finish als unüberwindbar erwies. Der Russe Pavlo Padakin (4., 14.) erzielte im ersten Abschnitt einen Doppelpack für die Vorarlberger.

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Die Black Wings waren daheim die spielbestimmende Mannschaft und ließen zahlreiche Chancen liegen. Das erste Linzer Tor in dieser ICE-Saison glückte erst Mitte des zweiten Drittels, Julian Pusnik (31.) wühlte den Puck erfolgreich ins Netz. Dann wachten die Gäste langsam auf, sieben Minuten vor Ende der regulären Spielzeit traf Joel Messner zum Ausgleich. In der Verlängerung netzte Zach Magwood im Powerplay zum Matchgewinn für die Haie ein.

Der Villacher SV unterlag den Pustertal Wölfen auf dem eigenen Eis 2:3 (1:2,0:1,1:0). Eine klare Angelegenheit war das Duell von HCB Südtirol gegen Olimpjia Ljubljana, das die Slowenen 6:2 (1:0,2:1,3:1) für sich entschieden.

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