Niederschwelliger Zugang zur Musik

Bruckner Orchester setzt auf vielfältige Vermittlungsformate

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Das Bruckner Orchester begeistert bereits sein junges Publikum vollends. © C. Herzenberger

„Nie war Musikvermittlung so wichtig wie heute, wenn man in die Welt hinausschaut“, sagt der Chefdirigent des Bruckner Orchesters, Markus Poschner. Möglichst niederschwellig solle der Zugang sein. Und Albert Landertinger, Leiter der Vermittlungsprogramms MOVE.ON, ergänzt, man wolle auch aktiv auf Gruppen zugehen, die sonst keinen Zugang zu Musik hätten.

Das Angebot der Orchesterwerkstatt MOVE.ON ist vielfältig und so beliebt, dass für viele Formate lange Wartezeiten anfallen. Besonders gefragt seien, so Landertinger, Besuche von Musikern des Orchesters in den Schulklassen. Doch auch Backstagebesuche im Musiktheater und Brucknerhaus inklusive Workshop und Probe werden gerne angenommen. Im Musiktheater ist das das nächste Mal am 17. Mai (ab 10.30 Uhr) und im Brucknerhaus am 20. Mai (ab 12.30 Uhr) möglich.

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Im Zuge der Musikvermittlung wird auch die Zusammenarbeit mit der Anton Bruckner Privatuniversität durch einen Kooperationsvertrag vertieft. Nachwuchs-Musiker der Bruckneruni bekommen etwa regelmäßig die Möglichkeit, den Orchesteralltag kennenzulernen und Praxierfahrung zu machen. „Was das Bruckner Orchester und die Bruckneruni unter anderem verbindet, ist das Bewusstsein für gesellschaftliche Entwicklung“, sagt Rektorin Ursula Brandstätter in Hinblick auf Vermittlung künstlerischer Inhalte.

Musikvermittlung endet für das Bruckner Orchester aber nicht beim jungen Publikum. Im Format „Kost-Proben“ führt Poschner alle Interessierten in die Probenarbeit ein. Am 25. September gibt es dazu mit Anton Bruckners Sinfonie Nr. 3 d-Moll die nächste Möglichkeit im Brucknerhaus. Beginn ist um 12.30 Uhr.

mmo