Nun geht es in Gruppengespräche

Kurz will weiter mit allen Parteien reden - Ab Mittwoch in größerer Runde

Die ersten Sondierungsgespräche mit den anderen Parteien „in größerer Runde“ sollen laut ÖVP-Chef Sebastian Kurz ab kommendem Mittwoch stattfinden. Eine konkrete Reihenfolge nannte er gestern nicht.

Kurz bekräftigte aber seine Aussagen, wonach in den ersten Gesprächen drei Parteien ihren „grundsätzlichen Willen zu regieren“ deponiert hätten — und zwar SPÖ, Grüne und Neos.

FPÖ-Chef Hofer habe dagegen erklärt, „dass er das Wahlergebnis derzeit nicht als Auftrag sieht zu regieren und auch nicht als Auftrag sieht, sofort in Regierungsverhandlungen einzusteigen“, sagte Kurz und betonte, das auch „respektieren“ zu wollen. Kontakt halten will Kurz nach eigenen Angaben auch mit FPÖ-Obmann Norbert Hofer.

Vertrautes Team

Bei den ersten Gesprächen mit den Parteichefs habe man sich sowohl mit der Frage beschäftigt, welche Themen man gemeinsam im Parlament behandeln könne als auch mit der Frage einer gemeinsamen Regierung, sagte Kurz: „Wir haben uns querdurch mit fast allen Themen beschäftigt.“ Bei seinem Verhandlungsteam will sich der ÖVP-Chef nach eigenen Angaben an den vorigen Regierungsverhandlungen orientieren. Damals hatte die ÖVP neben Kurz u. a. die damaligen Generalsekretäre Elisabeth Köstinger und Stefan Steiner sowie den Wiener Parteichef Gernot Blümel in die Gespräche geschickt. Ebenfalls Teil des Teams war 2017 die damalige ÖVP-Vizechefin Bettina Glatz-Kremsner. Sie hat ihre Parteifunktion aber zurückgelegt hat, weil sie zur Generaldirektorin der Casinos Austria aufgestiegen ist.

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