Nur selten Nebenwirkungen

Vor allem Kopfschmerzen, Müdigkeit und Fieber wurden gemeldet

Vom Start der Impfkampagne am 27. Dezember bis zum vergangenen Freitag haben 219 Frauen und 83 Männer in Österreich vermutete Nebenwirkungen nach einer Covid-19-Impfung gemeldet.

Bis dahin wurden 199.277 Impfungen im e-Impfpass eingetragen. Die an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) berichteten Beschwerden waren überwiegend leicht.

Es gab 66 Meldungen über Kopfweh, 50 zu Übermüdung und 46 Personen bekamen Fieber. Allergische Reaktionen wurden bisher zehn erfasst.

Nur vorübergehend

Zu den zehn häufigsten vermuteten Nebenwirkungen gehörten auch Schüttelfrost, Schmerzen an der Impfstelle (je 35 Meldungen), Übelkeit (33) und Schwindel (31). 28 Personen berichteten über Schmerzen in Extremitäten, 25 über Ausschläge und 22 über Schwellungen von Lymphknoten (Lymphadenopathie).

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Bei elf wurden Beschwerden an den Gesichtsnerven (Fazialisparese bzw. orale Parästhesie) gemeldet. Bei allen trat das Problem nur vorübergehend auf.

Vereinzelt kam es zu schwerwiegenden Beschwerden nach Impfungen. Bei drei Patienten wurde bisher eine vermutete Nebenwirkung als lebensbedrohend gemeldet. Bei einer Person sei der Gesundheitszustand wiederhergestellt worden, zwei weitere sind „noch in Abklärung bzw. konnten keine weitere Information eingeholt werden“, berichtete das BASG. Bei zwölf Patienten war ein Spitalsaufenthalt erforderlich oder ein solcher wurde verlängert. Acht davon sind bereits wieder genesen.

„Nicht jedes Krankheitszeichen, das im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung auftritt, ist auch auf die Impfung zurückzuführen“, betonten die BASG-Experten.

Bis zum 29. Jänner wurden 18 Todesfälle in zeitlicher Nähe zu einer Covid-Impfung erfasst. Bei zwei Verstorbenen wurde bei einer Obduktion ein Zusammenhang mit der Impfung ausgeschlossen.

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Bei zwei weiteren fiel die Impfung in die Inkubationszeit einer Covid-19-Erkrankung, im Rahmen derer die Patienten verstarben. Fünf Verstorbene hatten schwere Vorerkrankungen, die vermutlich todesursächlich waren, berichtete das BASG. Neun Todesfälle sind noch in Abklärung. Bis dato gebe es keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Impfung.

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