Oberösterreich hat geringste Arbeitslosenquote

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Die Arbeitslosigkeit ist im Mai weiter gesunken. 392.360 arbeitslos gemeldete sowie in Schulung befindliche Personen sind eine weitere deutliche Verbesserung, im April 2020, waren fast 600.000 Menschen auf Arbeitssuche.

„Die Monatsbilanz zeigt eine deutliche Entspannung“, kommentierte Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) die aktuellen Zahlen.

OÖ ist Spitzenreiter

„Die Öffnungen im Mai, insbesondere im Tourismus, und die wirtschaftliche Erholung werden erfreulicherweise auch in OÖ sichtbar: Im Mai waren in unserem Bundesland 32.785 Arbeitslose gemeldet, das sind um 3467 weniger als im April. Auch wenn sich die Entspannung in Oberösterreich weiter fortsetzt, hat der Kampf um jeden Arbeitsplatz für uns oberste Priorität. Wir geben uns nicht mit der niedrigsten Arbeitslosenrate im Bundesländervergleich zufrieden, wir unternehmen weiterhin alles, damit möglichst viele Menschen in Beschäftigung bleiben oder rasch wieder in Beschäftigung kommen“, stellten Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten fest.


Ende Mai waren noch rund 330.000 Personen zur Kurzarbeit angemeldet. Bisher hat das Arbeitsmarktservice rund elf Milliarden Euro an Corona-Kurzarbeitshilfen zugesagt und davon bereits mehr als 7,9 Mrd. Euro ausbezahlt.

Neuregelung verschoben

Am Dienstagnachmittag blieb eine Verhandlungsrunde zur fünften Phase der Corona-Kurzarbeit zwischen Arbeits- und Finanzministerium sowie den Sozialpartnern ergebnislos. Anfang kommender Woche werden die Gespräche fortgesetzt, man habe sich auch schon angenähert.

Die aktuelle vierte Phase der sehr großzügigen Corona-Kurzarbeit läuft Ende Juni aus. Für Unternehmen, die weiter von der Pandemie und ihren Folgen getroffen sind, etwa Nachtgastronomie, Luftfahrt oder die Stadthotellerie, wird es weiter eine großzügige Lösung geben, aber nicht mehr lange.

Längerfristig gültig wird eine zweite Variante sein, hier müssen Details zu Laufzeit und zum Selbstbehalt für noch in Diskussion.

„Es muss unser Ziel sein, die Nachfolgeregelung sowohl konjunkturgerecht als auch für den Herbst und die Zeit danach ausgewogen zu gestalten“, so Kocher.

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