ÖAAB gegen neue Pendlersteuer Fünf konkrete Forderungen

ÖAAB-Chef Wöginger mit Forderungen an zukünftige Bundesregierung

Wollen heute Pendler informieren: ÖAAB-Obmann und ÖVP-Landesspitzenkandidat Klubobmann August Wöginger, OÖVP-Landesgeschäftsführer LAbg. Wolfgang Hattmannsdorfer und Nationalratskandidat Bau-Holz-Gewerkschafter AK-Rat Franz Lumetsberger.
Wollen heute Pendler informieren: ÖAAB-Obmann und ÖVP-Landesspitzenkandidat Klubobmann August Wöginger, OÖVP-Landesgeschäftsführer LAbg. Wolfgang Hattmannsdorfer und Nationalratskandidat Bau-Holz-Gewerkschafter AK-Rat Franz Lumetsberger. © OÖVP/Wakolbinger

Heute sind Funktionäre des ÖAAB schon frühmorgens im ganzen Land unterwegs, um dabei mit Arbeitnehmern am Arbeitsweg und in den Betrieben in Kontakt zu kommen und sie über die Forderungen an eine zukünftige Bundesregierung zu informieren.

„Wir kämpfen für eine rasche Umsetzung der nächsten finanziellen Entlastungsschritte für die arbeitenden Menschen im Land. Sebastian Kurz und die Volkspartei sind dabei die richtigen Partner“, gibt ÖAAB-Landesobmann August Wöginger die Richtung vor.

Eine klare Absage erteile man einer von politischen Mitbewerbern geforderten CO2-Steuer: „Eine unüberlegte Strafsteuer für Arbeitnehmer im ländlichen Raum, die oft ganz einfach auf ihr Auto angewiesen sind, kommt für uns nicht in Frage! Statt dieser Belastungskeule für Pendler sollte das bestehende Pendlerpauschale ökologischer gestaltet und mit einem Bonus bei Verwendung von klimafreundlichen Transportmitteln ausgestattet werden.“

Schon viel erreicht

Es seien unter ÖVP-Führung bereits wichtige Schritte — vom Familienbonus bis zur Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge — gesetzt worden. „Ganz ohne neue Steuern und Schulden. Dieser Weg soll aus unserer Sicht auch nach der Wahl fortgesetzt werden. Denn: Leistung muss sich ganz einfach lohnen, und den Menschen muss mehr von ihrem hart erarbeiteten Geld übrigbleiben“, so Wöginger.

Zur Entlastung besonders für kleine und mittlere Einkommen sollen die unteren drei Steuertarife auf 20, 30 und 40 Prozent (derzeit 25, 35, 42 Prozent) gesenkt werden.

Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, Mitarbeiter mit bis zu 3000 Euro steuerfrei am Unternehmensgewinn zu beteiligen.

Es brauche die Ausweitung der Zahl der steuerbegünstigten Überstunden, damit sich Mehrleistung auch wirklich lohnt.

Die Kalte Progression müsse abgeschafft werden. Es brauche eine regelmäßige Anpassung der Steuer-Grenzwerte, damit die schleichende Steuererhöhung ein Ende hat.

Beim Eigenheim sollen die Nebenkosten abgeschafft werden. Abschaffung der staatlichen Steuern und Gebühren bis 20.000 Euro für das erste Eigenheim, damit wieder mehr junge Menschen den Schritt zum Eigentum wagen.

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