ÖBB: Beteiligung an Post City Linz denkbar

Post will erst gegen Ende 2020 entscheiden

Der Blick von der Kärnterstraße in die neue Post City. Links im Vordergrund sind das LDZ und der Finanz-Tower zu erkennen.
Der Blick von der Kärnterstraße in die neue Post City. Links im Vordergrund sind das LDZ und der Finanz-Tower zu erkennen. © Rendering: Nussmüller Architekten

Von Heinz Wernitznig

LINZ/WIEN — Zahlreiche Reaktionen – positive wie negative – hat die am Dienstag erfolgte Präsentation des Siegerprojektes für die Post City Linz beim Bahnhof hervorgerufen. Schließlich sollen auf dem Areal unter anderem rund 6000 Wohnungen entstehen. Insgesamt rechnet die Österreichische Post mit Kosten von mehr als 400 Millionen Euro, wobei man laut Generaldirektor Georg Pölz auch fremde Investoren hereinnehmen könnte.

ÖBB besitzen Teilflächen

Beim „Nachbarn“ ÖBB, die bei der Projektausschreibung involviert waren, sind auf VOLKSBLATT-Anfrage „verschiedene Möglichkeiten der Projektbeteiligung Gegenstand aktueller Überlegungen. „Eine diesbezügliche Entscheidung liegt noch nicht vor“, heißt es aus dem Unternehmen. Teilflächen das Projektgebietes befinden sich im Eigentum der ÖBB Infrastruktur AG.

Bei der Post betont man, dass eine diesbezügliche Entscheidung erst gegen Ende 2020 fallen wird. „Das betrifft die Frage der Finanzierung, ob und wenn ja welche Bauplätze verkauft werden und ob es Anmietungsmöglichkeiten geben wird“, so Pressesprecher Michael Homola zum VOLKSBLATT.

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