ÖFB-Frauen-Trainingsstart ohne erkrankte Topstürmerin Billa

Nach umfangreichen Tests samt Laktat-Messung am Ankunftstag hat Österreichs Frauen-Fußall-Nationalteam am Dienstag das erste gemeinsame Training auf dem Platz im Rahmen des ersten EM-Vorbereitungs-Trainingslagers in Bad Tatzmannsdorf absolviert. Nicht mit dabei war allerdings Topstürmerin Nicole Billa, die einen grippalen Infekt auskuriert und daher noch nicht angereist ist. Auch Marie-Therese Höbinger und Jennifer Klein sind noch nicht im Kreise des Teams dabei.

Höbinger gewann am Pfingstmontag mit dem FC Zürich das Play-off-Finale gegen Servette mit 5:4 nach Elfmeterschießen (2:2 nach Verlängerung) und sicherte sich den Meistertitel in der Schweiz. Die 20-jährige Mittelfeldspielerin leistete einen großen Beitrag, verwandelte sie doch den letzten Elfmeter. Klein holte am Samstag mit St. Pölten durch den Triumph im Cup das nächste Double der Club-Geschichte.

Neben Billa könnten mit Kapitänin Viktoria Schnaderbeck (Knöchel) und Laura Feiersinger (Fuß) im ersten EM-Testspiel am Sonntag (13.30 Uhr) in Wiener Neustadt gegen Dänemark weitere Stützen wegen fehlender Fitness ausfallen, das Duo ist immer noch angeschlagen. Offen ist auch, ob die zuletzt Langzeit-Verletzten Virginia Kirchberger und Ersatz-Torfrau Jasmin Pal sowie auch Stefanie Enzinger und Katja Wienerroither schon Einsatzminuten sammeln werden.

„In der ersten Phase gilt es, im athletischen Bereich einen Schwerpunkt zu setzen und die Spielerinnen individuell auf ihrem Fitness-Level abzuholen und voranzubringen, damit wir bei der Endrunde bestehen können“, gab ÖFB-Teamchefin Irene Fuhrmann Einblick. Sie hat vorerst 23 Spielerinnen zur Verfügung, darunter auch die vor Lehrgangsstart nachnominierte Neulengbacherin Lara Felix.

Die EM startet für die ÖFB-Truppe am 6. Juli mit dem Eröffnungsspiel gegen Gastgeber England im ausverkauften Old Trafford von Manchester. Bereits zuvor wurde am Dienstag mit Kelly’s ein neuer ÖFB-Frauen-Sponsor präsentiert. „Die Partnerschaft mit einem der traditionsreichsten heimischen Unternehmen zeigt einmal mehr, dass der Frauenfußball mit all seinen Vermarktungspotenzialen längst zu einem interessanten Kooperationspartner für die Wirtschaft geworden ist“, sagte ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold.

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