ÖFB-Team: Mit Wir-Gefühl, gutem Geist und klarer Idee zum Erfolg

Neo-Teamchef Ralf Rangnick gibt am Freitag (20.45) in Kroatien sein Debüt

Nach vier Trainingseinheiten im Camp in Bad Tatzmannsdorf wird es für Neo-Teamchef Ralf Rangnick und das österreichische Fußball-Nationalteam am Freitag erstmals ernst.

Zum Auftakt der Nations League wartet mit Vizeweltmeister Kroatien (20.45, live ORF 1) gleich ein harter Brocken.

Rangnick gab sich vor seinem Debüt betont optimistisch. „Wir hatten eine super Energie auf dem Platz, auch drumherum. Die Jungs waren alle sehr konzentriert und fokussiert“, schilderte der Deutsche seine ersten Eindrücke.

Spielkontrolle wichtig

Diese Energie sollen auch die Kroaten in Osijek zu spüren bekommen. „Wenn wir diesen Geist auf den Platz bringen, gepaart mit der Art, wie wir spielen wollen, können wir uns auf die Spiele freuen“, meinte der 63-Jährige.

Er versuchte, der Mannschaft in den wenigen Trainingseinheiten seine Ideen zu vermitteln. Dies soll trotz der kurzen Zeit schon gegen den Vizeweltmeister ansatzweise sichtbar werden. „Mir geht es vor allem um Kontrolle. Wir wollen selbst den Gang der Dinge bestimmen.“ Gerade gegen einen spielstarken Gegner sei dies doppelt wichtig.

Positiv überrascht habe den Baden-Württemberger vor allem der Zusammenhalt in der Mannschaft. „Es ist wirklich auffällig, wie viel Zeit die Jungs miteinander verbringen. Das ist eine gute Voraussetzung für das Wir-Gefühl, das wir brauchen, um im Ranking besser platzierte Mannschaften zu schlagen.“

Alaba nicht dabei

In Sachen Aufstellung ließ sich Rangnick noch nicht in die Karten blicken, es dürfte aber in der Defensive auf eine Dreierkette hinauslaufen. Nicht mit dabei ist David Alaba, der nach seinem Sieg im Finale der Champions League mit Real Madrid erst im Laufe der Woche zum Team stieß. Er wird in der Heimat trainieren und gegen Dänemark von Beginn an spielen. Auch auf der Torhüterposition wollte sich der Teamchef nicht festlegen, er kündigte aber Einsatzminuten in den nächsten vier Partien für alle Keeper — Heinz Lindner, Patrick Pentz und Martin Fraisl — an.

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