ÖH-Wahl startet

Bis Donnerstag wählen Studenten ihre Vertretung

An der JKU stellt sich ÖH-Vorsitzender Mario Hofer (im Bild mit AG-Obfrau Claudia Casagranda) der Wahl: „Als AktionsGemeinschaft tragen wir seit 2013 Verantwortung im ÖH-Vorsitz und in vielen Studienvertretungen. Gerade im letzten Jahr konnten wir für die JKU-Studenten mit unserem konstruktiven Zugang viel umsetzen. Wir haben den Studienfortschritt gesichert und haben dafür gesorgt, dass niemand in der Krise zurückbleibt“, so Hofer zum VOLKSBLATT. Ziel sei es, wieder klar stärkste Kraft mit einem Stimmenzugewinn zu werden, „um auch in den nächsten beiden Jahren den ÖH-Vorsitz stellen zu können“.
An der JKU stellt sich ÖH-Vorsitzender Mario Hofer (im Bild mit AG-Obfrau Claudia Casagranda) der Wahl: „Als AktionsGemeinschaft tragen wir seit 2013 Verantwortung im ÖH-Vorsitz und in vielen Studienvertretungen. Gerade im letzten Jahr konnten wir für die JKU-Studenten mit unserem konstruktiven Zugang viel umsetzen. Wir haben den Studienfortschritt gesichert und haben dafür gesorgt, dass niemand in der Krise zurückbleibt“, so Hofer zum VOLKSBLATT. Ziel sei es, wieder klar stärkste Kraft mit einem Stimmenzugewinn zu werden, „um auch in den nächsten beiden Jahren den ÖH-Vorsitz stellen zu können“. © AG

Am Dienstag fällt der Startschuss zur einzigen bundesweiten Wahl des heurigen Jahres. 345.000 Studenten an 73 Hochschulen sind drei Tage lang aufgerufen, ihre Vertreter in der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) zu wählen.

Große Unbekannte ist die Wahlbeteiligung: Da an den Hochschulen aufgrund der Corona-Pandemie nur ausgewählte Lehrveranstaltungen abgehalten werden, droht ein weiteres Absinken der ohnehin traditionell geringen Beteiligung.

Bei den vergangenen Urnengängen machte jeweils nur etwa ein Viertel der Wahlberechtigten von seinem Stimmrecht Gebrauch. Aufgefangen werden soll die mangelnde Präsenz an den Hochschulen durch die Briefwahl. Tatsächlich wurden heuer auch wesentlich mehr Wahlkarten beantragt als vor zwei Jahren: Damals waren es rund 8800, heuer immerhin rund 21.100.

Und laut Mario Hofer, ÖH-Vorsitzender JKU, habe das Krisenjahr gezeigt, „wie wichtig eine stabile und starke Interessensvertretung für uns Studierende ist. Kommt daher an den Campus und nutzt euer Stimmrecht. Als ÖH garantieren wir natürlich einen sicheren und corona-konformen Wahlablauf.“

Wahl auf drei Ebenen

Gewählt wird auf drei Ebenen bzw. mit drei Stimmzetteln: Alle Studierenden bestimmen über die Bundesvertretung, das österreichweite Studentenparlament mit 55 Sitzen, mit. Dazu kommen noch die Hochschulvertretung und die Studienvertretung.

In der Bundesvertretung hält derzeit die AktionsGemeinschaft (AG) 15 Sitze, die Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS) sowie der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) jeweils 13, die Jungen Liberalen Studierenden (JUNOS) sechs, die Fachschaftslisten (FLÖ) fünf sowie zwei kommunistische StudentInnenverbände (KSV-KJÖ und KSV-LiLi) und der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) jeweils ein Mandat.

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