Ölpreise gaben zum Wochenstart leicht nach

Die Ölpreise sind am Montag leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Früh 106,37 US-Dollar (104,66 Euro).

Das waren um 65 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 99 Cent auf 103,80 Dollar.

Leichte Belastung kam aus China, wo die Corona-Infektionen in Metropolen wie Shanghai am Wochenende wieder anstiegen. Die Volksrepublik geht gegen die Verbreitung des Virus mit scharfen Maßnahmen vor, die eine herbe Belastung für die Konjunktur darstellen. China ist als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt einer der größten Ölverbraucher.

Auch in den vergangenen Wochen haben die Ölpreise nachgegeben. Grund sind Befürchtungen, die Weltwirtschaft könnte in die Rezession fallen. Allerdings befinden sich die Erdölpreise immer noch auf hohem Niveau.

Ausschlaggebend ist vor allem der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die damit verbundene Knappheit an russischem Erdöl. Verglichen mit Jahresbeginn liegen sie um etwa 35 Prozent höher.

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