Ölpreise zu Wochenbeginn gestiegen

Die Ölpreise sind am Montag mit leichten Aufschlägen in die Woche gestartet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Früh 113,43 US-Dollar (107,24 Euro). Das waren um 88 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 69 Cent auf 110,97 Dollar.

Etwas Auftrieb erhielten die Rohölpreise durch den schwächeren US-Dollar, der Erdöl für Interessenten außerhalb des Dollarraums rechnerisch vergünstigt und damit deren Nachfrage belebt.

Nach wie vor bewegen sich die Ölpreise auf hohem Niveau. Ein wichtiger Grund ist der Krieg Russlands in der Ukraine, der das Angebot an russischem Öl insbesondere in der westlichen Welt stark vermindert hat.

Schwierig bleibt die Coronalage in China. In der Wirtschaftsmetropole Shanghai scheint die Situation derzeit zwar stabil zu sein. In der Hauptstadt Peking werden aber nach wie vor viele Infektionen gemeldet. Die strenge Coronapolitik Chinas lastet seit längerem auf der Wirtschaft und der Ölnachfrage der Volksrepublik.

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