Österreicher nicht isolationsmüde

Viele würden laut Umfrage die Maßnahmen zehn Wochen durchhalten

Kaum verändert hat sich einer Umfrage zufolge die Einstellung der Österreicher zu den verordneten Coronavirus-Gegenmaßnahmen in den vergangenen drei Wochen. Eine Isolationsmüdigkeit lasse sich laut Meinungsforschungsinstitut Marketagent trotz massiver Einschränkungen mehrheitlich nicht feststellen.

Aus den Daten könne man herauslesen, dass die Bevölkerung sehr gefestigt mit der Situation umgehe, so Marketagent-Geschäftsführer Thomas Schwab.

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Rund zwei Drittel der Bevölkerung (64 Prozent) haben angegeben, dass die Maßnahmen große Umstellungen und eine Einschränkung der eigenen Arbeits- und Freizeitgestaltung mit sich bringen. Die Befragten führten aber auch an, durchschnittlich zehn Wochen durchhalten zu können.

Mehr Ruhe, Entspannung

Die Gelegenheit, sich auf Dinge und Tätigkeiten zu konzentrieren, zu denen sonst die Zeit fehle, werde mit mehr Ruhe und Entspannung von mehr als vier von zehn Befragten als positiv wahrgenommen. Geschätzt werde auch zusätzliche Zeit mit Familie, Partner und Kindern im eigenen Haushalt (37 Prozent), aber auch Liegengebliebenes könne nun vermehrt erledigt werden.

Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) – unter den Frauen sogar 73 Prozent – stört am meisten, sich von Familie und Freunden fernhalten zu müssen. Auch die Bewegungsfreiheit zähle zu den Aspekten, die stark vermisst werden. Die häufigste Sorge (57 Prozent) gelte nahestehenden Personen, denen bei möglichen Erkrankungen nicht geholfen werden könne.

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