Österreicher scheinen sich beim Einkauf an Coronaregeln zu gewöhnen

Trotz der Coronaregeln – Tragen einer Mundnasenschutzmaske und Abstand halten – scheint bei den Österreichern beim Einkaufen Normalität einzukehren, zumindest wenn man einer Umfrage unter 1.248 Personen von Ende Juli/Anfang August glaubt.

57 Prozent gaben gegenüber Offerista an, sich beim Einkaufen wie vor Corona zu fühlen, Mitte April waren es nur 30 Prozent gewesen. Die Angst sich beim Einkauf anzustecken, ging von 26 Prozent Mitte April auf zuletzt 16 Prozent zurück.

Die Umfrage zeigt auch, dass die Österreicher wieder häufiger einkaufen, denn die Umfrage wurde Ende März, Mitte April und zum Monatswechsel von Juli auf August durchgeführt.

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Ende März gab jeder Zweite an, nur einmal die Woche im stationären Supermarkt einzukaufen. Ende Juli waren das nur mehr 37 Prozent. Dementgegen ist die Anzahl der Personen, die wieder täglich einkaufen gingen, von 5 Prozent (Ende März) auf 17 Prozent gestiegen.

Auf Regionalität und Qualität wird immer mehr geachtet. Je älter die Befragten sind, desto mehr Wert legen sie laut Umfrage auf diese beiden Kriterien. Insgesamt ist die Wichtigkeit von Qualität im Vergleich zu Mitte April von 21 auf 31 Prozent gestiegen.

Dass die zwischenzeitlich ausgesetzte Maskenpflicht mit 24. Juli in den österreichischen Supermärkten wieder eingeführt wurde, finden 68 Prozent der Befragten gut. Insbesondere über 55-Jährige zeigten sich darüber besonders erfreut (78 Prozent). Nicht einmal ein Fünftel der Befragten gab an, von der Wiedereinführung der Maske im Supermarkt genervt zu sein.

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