Österreicher schwimmen im Gold

In Österreich sind rund 561 Tonnen des Edelmetalls in privater Hand

Gold ist hierzulande hoch im Kurs.
Gold ist hierzulande hoch im Kurs. © APA/dpa/Hoppe

Wenn es um bleibende Werte geht, sind wir Österreicher große Gold-Fans.

Jeder sechste hat schon einmal Goldbarren oder Goldmünzen gekauft, insgesamt befinden sich in Österreich 561 Tonnen Gold im Wert von fast 30 Mrd. Euro in privaten Händen, da ist der beliebte Goldschmuck noch gar nicht eingerechnet.

Bei der Umfrage von Karmasin Research im Auftrag des Goldhändlers philoro wurden im August 2000 Personen in Österreich befragt. Fast die Hälfte, nämlich 44 Prozent, würden in Gold investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag zur Verfügung hätten. Nur Immobilien sind aktuell noch gefragter, 49 Prozent würden in Betongold investieren.

Auf ein Sparbuch legen würden ihr Geld 24 Prozent der Befragten, Fonds oder Anleihen kaufen würden 22 Prozent und 19 Prozent würden in Aktien investieren.

Gold wird dabei als sicherste (51 Prozent), wertbeständigste (54 Prozent) und krisenresistenteste (35 Prozent) Anlageform eingestuft. An zweiter Stelle kommen jeweils die Immobilien (sicher: 41 Prozent, wertbeständig: 51 Prozent, krisenresistent: 27 Prozent).

Zum Vergleich: Die 561 Tonnen Gold, die die Österreicher hochgerechnet besitzen, sind doppelt so viel wie die Goldreserven der Nationalbank von 280 Tonnen. Rein rechnerisch besitzt damit jeder Österreicher ein halbes Kilogramm Gold. Wer hat, bitte, meine 500 Gramm?

Wie ist Ihre Meinung?