Österreicherin stirbt nach Hai-Angriff im Meer vor Ägypten

Frau konnte sich noch ans Ufer bringen © APA/AFP/JOSEPH PREZIOSO

Eine Österreicherin ist beim Schwimmen im Badeort Hurghada in Ägypten von einem Hai angegriffen und tödlich verletzt worden. Der Frau wurden durch die Bisse ein Arm und ein Bein abgerissen. Die 68-Jährige rettete sich noch ans Ufer, erlitt aber dann am Weg ins Krankenhaus einen tödlichen Herzinfarkt, hieß es. Mehrere Medien berichteten über den tragischen Vorfall. Das österreichische Außenministerium bestätigte den Tod einer Österreicherin in Ägypten.

Der rund zwei Meter lange Hai griff laut Medien in der Bucht von Sahl Hasheesh die Frau an. Sie war gerade zum Schwimmen gegangen und soll Flossen getragen haben. Die Behörden haben den Strandabschnitt und die Umgebung nun für drei Tage abgesperrt.

Laut Außenministerium handelt es sich um eine Frau aus Tirol. Die österreichische Botschaft in Kairo ist in Kontakt mit der Familie der 68-Jährigen sowie den örtlichen Behörden. Laut der Botschaft war die Tirolerin mit ihrem ägyptisch-stämmigen Lebensgefährten am Strand. Die Frau habe sich in einem zum Schwimmen freigegebenen Gebiet aufgehalten. Die Frau aus Kramsach (Bezirk Kufstein) sei bereits seit 2. Juni in Ägypten auf Urlaub gewesen. Sie hinterlasse eine Tochter.

Nach Angaben des Statistik-Portals Statista hat es im vergangenen Jahr weltweit 73 Hai-Angriffe gegeben. Neun von ihnen endeten tödlich. Die meisten Attacken fanden zuletzt in den USA und Australien statt.

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