Österreichisches „Family Dinner“ feiert Premiere in New York

Ein Dokumentarfilm über Jennifer Lopez, ein Wiedersehen mit „Heat“ und ein Gespräch mit Chartstürmerin Taylor Swift gehören zu den Höhepunkten des diesjährigen Tribeca Film Festivals, das am heutigen Mittwoch in New York eröffnet wird. Mit dem Thriller „Family Dinner“ feiert die erste Kinoarbeit des Österreichers Peter Hengl Weltpremiere, in der sich Pia Hierzegger in der Rolle einer mysteriösen Ernährungsberaterin von einer unheimlichen Seite zeigt.

Jennifer Lopez selbst wird bei der Vorführung von „Halftime“ anwesend sein, einem Film über die Karriere der Sängerin und Schauspielerin, mit dem die seit 20 Jahren stattfindende Veranstaltung eröffnet wird. Im weiteren Verlauf des Programms wird der Mitbegründer des Festivals, Robert De Niro, seinen „Heat“-Co-Star Al Pacino und Regisseur Michael Mann wiedersehen, um das Kriminaldrama von 1995 und seinen Fixplatz in der Filmgeschichte zu feiern. „Es war ein Film, an dem ich hart gearbeitet habe. Michael Mann ist ein sehr genauer Regisseur. Er will, dass die Dinge auf eine bestimmte Art und Weise gemacht werden, und das ist es, was den Film besonders macht“, sagte De Niro gegenüber Reuters. „Ich freue mich, den Film mit dem Festivalpublikum zu teilen und ein paar von uns zusammenzubringen.“

Der Rapper Lil Baby wird nach der Premiere seines Films „Untrapped“ die Bühne betreten, ebenso wie Machine Gun Kelly nach der Vorführung seines Spielfilms „Taurus“. Swift präsentiert ihren Kurzfilm „All Too Well: The Short Film“, der ehemalige Tennis-Champion John McEnroe und der Bürgerrechtler Al Sharpton werden bei den Tribeca Talks über ihre Filme sprechen.

Auf dem Festival, das vom 8. bis 19. Juni stattfindet, werden rund 110 Spielfilme aus 40 Ländern gezeigt, darunter Dokumentarfilme über Abtreibung, Wiedergutmachung und Pressefreiheit. „Wir kuratieren viele unserer Filme mit Blick auf ein größeres Publikum“, sagte Mitbegründerin Jane Rosenthal gegenüber Reuters. „Man erfährt vielleicht etwas, das man nicht mitbekommt, wenn man nur Talk-TV sieht und die Leute sich gegenseitig anschreien. Es gibt dem Publikum also die Möglichkeit, zuzuhören und einen Standpunkt auf eine andere Art zu sehen.“

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