ÖTV-Frauen bei King Cup in Türkei Gesamt-Fünfte

Österreichs Tennis-Frauen haben beim Billie Jean King Cup (früher Fed Cup) im türkischen Serik in der Europa-Afrika-Gruppe 1 den fünften Platz unter elf Nationen erreicht. Das Team von Kapitänin Marion Maruska gewann am Samstag zum Abschluss das Platzierungsspiel der beiden Gruppen-Dritten gegen Gastgeber Türkei mit 2:0. Melanie Klaffner und Barbara Haas gewannen ihre Einzel-Partien, das Doppel wurde daraufhin nicht mehr ausgetragen.

„Ich glaube, das hätten wir am Anfang der Woche unterschrieben“, sagte ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer nach einem seiner Ansicht nach „würdigen Abschluss“. Die ÖTV-Frauen bilanzieren mit insgesamt vier Siegen und zwei Niederlagen in dem Länderkampf-Bewerb. Zwar wurde die Aufstiegsmöglichkeit in die Weltgruppe verpasst, der Klassenerhalt dafür aber souverän geschafft. „Wir haben jene Matches gewonnen, die wir gewinnen haben müssen, und da kann man auch mal stolz drauf sein“, sagte Melzer.

Die im WTA-Ranking auf Platz 585 liegende Klaffner besiegte zunächst Zeynep Sönmez (WTA-551.) 6:3,5:7,6:2 und benötigte dafür 2:07 Stunden. Nur die Hälfte der Zeit brauchte die 26-jährige Haas (236.) im Anschluss gegen Berfu Cengiz (398.), bis der 6:4,6:2-Sieg feststand.

Für ihre Schützlinge hatte Maruska Lob parat. „Melanie hat gut begonnen, ist dann leider gegen Ende des ersten Satzes ein bisschen zu passiv geworden und war dann im zweiten Satz gleich hinten. Im dritten Satz hat sie wieder gut begonnen und hat es darauf gut heimgespielt. Babsi ist bei ihrem ersten Einzelmatch nach doch sechs, sieben Monaten wirklich sehr, sehr gut gestartet, die ersten drei Games waren exzellent, und auch danach hat sie echt gut gespielt. Ich bin froh, dass sie auch gleich wieder einen Sieg für Österreich holen konnte. Es war ein schöner Ausklang dieser gelungenen Länderkampfwoche“, lautete das Fazit der ÖTV-Kapitänin.

In der Weltgruppen-Qualifikation feierten unterdessen Polen, Tschechien, Kasachstan, Italien und Spanien Siege. Sie wurden neben Belgien (kampflos gegen Belarus) mit einem Finalplatz im November belohnt. Polen mit der Weltranglisten-Ersten Iga Swiatek eliminierte Rumänien, während Deutschland an den Kasachinnen scheiterte. Italien behielt gegen Frankreich die Oberhand, Spanien besiegte die Niederlande, Tschechien das Team aus Großbritannien.

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