Omikron trübt Friseuren Freude über Lockdown-Ende

Bei den Friseuren, die mit Ausnahme von Oberösterreich nun wieder öffnen, halten sich die Freude über das Aufsperren und die Unsicherheit über die neue, deutlich ansteckendere Omikron-Variante die Waage. „Ich bin natürlich hoffnungsfroh, aber selbst Mediziner haben keine klaren Voraussagen“, ist sich der Bundesinnungsmeister der Friseure, Wolfgang Eder, unsicher, wie es nach Weihnachten im Jänner weitergehen wird. Am liebsten wäre ihm, keine Hilfen mehr brauchen zu müssen.

Neben den Friseuren ist auch für andere körpernahe Dienstleister wie Kosmetik- oder Nagelstudios oder Masseure und Tätowiererinnen der Lockdown zu Ende gegangen. „Wir hoffen, den Umsatzentgang bestmöglich wettmachen zu können“, so Eder. Schon während des Lockdows, insbesondere als absehbar war, dass er planmäßig endet, seien viele Terminbuchungen getätigt worden.

Nach dem guten Weihnachtsgeschäft schaut es für viele Friseure im neuen Jahr aber nicht gerade rosig aus. Viele Betriebe gelten als kapitalschwach und mit jedem Lockdown sind Kunden verloren gegangen. Dazu kommt, dass der Ausfall der Ballsaison, weniger Hochzeiten und auch andere feierliche Anlässe keinen Grund für außertourliche Friseurbesuche liefern.

Als positiv bewertete Eder, dass die Umsatzschwelle beim Ausfallbonus von 40 auf 30 Prozent gesenkt wurde. Um der Branche mittelfristig auf die Beine zu helfen, drängt er auf eine Umsatzsteuersenkung. Für die Bewältigung der Pandemie brauche es insgesamt ein verantwortungsvolles Verhalten aller.

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