OÖ-Firma Multikraft setzt auf Mikroorganismen statt Dünger

Wetterextreme und damit verbundene Schäden in der Landwirtschaft sowie jetzt auch noch die hohen Düngemittelpreise wegen des Ukraine-Kriegs setzen den Bäuerinnen und Bauern zu.

Das hätte nun ein Umdenken in Richtung ökologische Alternativen beschleunigt, meint Multikraft-Geschäftsführer Lukas Haider. Er leitet das Familienunternehmen mit Sitz in Pichl bei Wels, das Effektive Mikroorganismen (EM) produziert.

Angefangen habe man als Pionier, nach 45 Jahren sei man ein „Marktführer“ bei biologischen Pflanzenstärkungs- und Futtermitteln, hieß es anlässlich des Firmenjubiläums in den Presseunterlagen am Dienstag.

Alle Produkte basieren dabei auf weltweit vorkommenden Mikroorganismen-Stämmen, die lebensmitteltauglich – entsprechen Klasse 1 – und zu 100 Prozent gentechnikfrei sind. Das Biotech-Unternehmen mit 55 Beschäftigten erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 11 Mio. Euro und vertreibt seine Produkte in 25 Ländern. Dabei investiere man viel Zeit in die Beratung von Kunden und Partnern.

Effektive Mikroorganismen werden etwa in der Landwirtschaft zur Verbesserung der Bodenqualität eingesetzt und kräftigen die Pflanzen. Somit könnten Pestizide und Dünger eingespart werden. Pflanzen auf revitalisierten Böden könnten aber auch Hitze- und Starkregenperioden um ein bis zwei Wochen besser überstehen.

 

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