Oö. Polizistin als Corona-Leugnerin

Eine oberösterreichische Polizistin, die bei einer Corona-Demo in Wien aufgetreten war, ist vor der Disziplinarkommission am Dienstag laut Medienberichten mit einem Verweis davongekommen.

Die Landespolizeidirektion Oberösterreich bestätigte der APA den Ausgang des Verfahrens. „Ein Verweis ist eine Disziplinarstrafe. Das nimmt die Landespolizeidirektion zur Kenntnis und hoffentlich auch die Bedienstete“, so Polizeisprecher David Furtner. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

Die Frau soll den Verweis auch „nur“ wegen Nichteinhaltung des Mindestabstands erhalten haben. In zwei weiteren Punkten – der Demo-Teilnahme sowie einer dort gehaltenen Rede und einem Interview – soll sie freigesprochen worden sein.

Auch die Verletzung der Maskenpflicht sei demnach kein Disziplinardelikt gewesen, weil die Frau zwei ärztliche Gutachten vorgelegt habe, wonach sie aufgrund einer traumatischen Erfahrung nicht fähig sei, Masken zu tragen, berichtete die „Krone“ (Mittwoch-Ausgabe).

Nach APA-Informationen ist die Frau seit mehreren Jahren nicht mehr aktiv im Dienst. Sie soll das aber u.a. in einem Video und bei einem Auftritt am Nationalfeiertag in Wien gemeinsam mit Corona-Leugnern suggeriert und sich als „Mut-Polizistin“ dargestellt haben.

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