OÖ prüft „Selbsttests unter Aufsicht“

Zur Kapazitätssteigerung — Pilotprojekt vorerst in Wels und Leonding

A nurse wearing latex gloves inserts a swab into a woman's n

Rund 40.000 Antigen-Testungen täglich werden derzeit in Oberösterreich an den öffentlichen Covid-19-Teststandorten und über die mobilen Teams angeboten.

Dazu kommen die Testbusse und die Tests in Apotheken und Betrieben. Im Rahmen eines Pilotversuchs prüft das Land OÖ nun die Möglichkeit zur „Selbsttestung innerhalb der öffentlichen Teststraßen“ Ab heute wird diese neue Variante in der Messehalle Wels und am Standort Doppl:Punkt in Leonding getestet.

„Wir möchten prüfen, ob durch den selbst durchgeführten Test eine höhere Kapazität möglich ist. Viele führen die Schnelltests schon jetzt regelmäßig zu Hause durch und sind deshalb recht routiniert. Insofern sind wir zuversichtlich, dass die Menschen das auch in Anspruch nehmen. Je nach Ergebnis des Pilotbetriebs werden wir über eine Ausweitung in Oberösterreich entscheiden“, so Gesundheitsreferentin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander.

Beim „Nasenbohrertest“ erfolgt die Abnahme unter Aufsicht und Anweisung des Fachpersonals vor Ort. Dieses übernimmt dann das Probe-Röhrchen und führt alle weiteren Schritte durch. Der Vorteil ist, dass das Ergebnis behördlich anerkannt ist und damit etwa für den Friseurbesuch verwendet werden kann. Auch bei weiteren Öffnungsschritten kann das Testergebnis, falls das erforderlich ist, als Eintrittstest im Kultur- oder Gastro- bereich von großer Bedeutung sein.

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Die Anmeldung bleibt unverändert. Die Entscheidung, wie der Test erfolgen soll, wird vor Ort getroffen.

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