Oö. Radsport fährt der Krise davon

Elfte Tour-Auflage bietet großes Spektakel — Traum von Aufwertung lebt

Sport-Landesrat Markus Achleitner (M.) freut sich mit den Rad-Assen Riccardo Zoidl (l.) und Daniel Eichinger auf die OÖ-Rundfahrt.
Sport-Landesrat Markus Achleitner (M.) freut sich mit den Rad-Assen Riccardo Zoidl (l.) und Daniel Eichinger auf die OÖ-Rundfahrt. © Land OÖ/Ehrengruber

„In Oberösterreich wird ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ gesagt und nicht ‚Ja‘ aber‘“ — deshalb sei es möglich, dass die OÖ-Radrundfahrt trotz schwieriger Zeiten in alter Stärke aus der Corona-bedingten Pause zurückkehrt, wie OÖ-Radsportpräsident Paul Resch betonte.

Die Ö-Tour wurde dagegen bekanntlich verkürzt und auf Ende August verschoben. „Die OÖ-Tour bietet heuer ein größeres Spektakel“, ist Resch überzeugt.

Gerade nach der Pandemie-bedingten Pause sei das „ein positives Signal“, freute sich auch Sport-Landesrat Markus Achleitner.

Schon der Beginn der Tour am 10. Juni hat es (wie 2019) mit dem Prolog vom Linzer Hauptplatz hinauf zum Schloss in sich. Danach folgen zwei Etappen mit jeweils über 2.200 Höhenmetern (Wels – Maria Schmolln bzw. Eferding – Oberneukirchen), ehe es am Ende von Traun nach Hinterstoder geht. Dort wird die Rundfahrt am 9,7 km langen Anstieg (8,3 Prozent durchschnittliche Steigung) auf die Höss (Hutterer Böden) entschieden — ein echter Scharfrichter.

Hoch hinaus wollen aber nicht nur die Radstars, sondern auch die Organisatoren. „Mein Traum ist es, die besten OÖ-Fahrer zur OÖ-Tour zu bringen“, betonte Resch.

Um Felix Großschartner, Michael Gogl, Lukas Pöstlberger & Co. aber tatsächlich hier zu sehen, ist allerdings ein Aufstieg in der UCI-Kategorie und damit das doppelte Budget notwendig. Von wie vielen Euros da gesprochen wird, das wollte Resch nicht verraten.t.h.

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